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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Sonderermittler weist Bericht um Trump zurück

    Sich mit seinem eigenen Anwalt zu zerkrachen - das kann unangenehm werden. Das merkt US-Präsident Donald Trump; dessen früherer Anwalt Michael Cohen bringt ihn zunehmend in Bedrängnis. Gestern hat ein US-Internet-Portal berichtet, Trump habe Cohen angewiesen, vor dem Kongress zu lügen. Ein Vorwurf, der so manchen Gegner des Präsidenten wieder einmal von der Amtsenthebung träumen hat lassen. Aber ein Vorwurf, der so nicht halten dürfte. Denn Sonderermittler Robert Mueller hat sich zu einer Stellungnahme veranlasst gesehen, die etwas Druck aus der Sache nimmt.

  • Mexiko: Explosion bei Pipeline - Tote

    In Mexiko ist vor wenigen Stunden eine Benzin-Pipeline explodiert; mindestens 20 Menschen sind getötet worden. Mindestens 70 Menschen, so die bisherigen Berichte, sind verletzt worden. Soweit man bisher weiß, wollten hunderte Menschen aus einem Leck in der Pipeline Benzin in Kanister füllen.

  • Gefahr weiter für Schitourengeher

    Zur Lawinen-Situation in Österreich. Es hat zu schneien aufgehört. Die höchste Lawinen-Warnstufe ist so gut wie überall wieder aufgehoben worden. Aber die enormen Schneemassen sind immer noch eine Gefahr. Wie groß diese Gefahr ist, vor allem jetzt, wo das Wetter besser ist und viele Wintersportler auf die Berge lockt, das erläutert Alexander Podesser von der Zentralanstalt für Meteorologie in Graz. Er ist zuständig für die Lawinen-Warnungen für die Steiermark und Niederösterreich, hat aber die Lage für ganz Österreich im Blick.

    Er sagt, die Zeit der großen Lawinen sei vorbei. Für Schitourengeher bleibe es aber vor allem oberhalb der Waldgrenze gefährlich, sie könnten Schneebretter loslösen. Das Wichtigste sei auf den gekennzeichneten Pisten zu bleiben, wie Podesser im Ö1-Morgenjournal sagt.

  • Greg Hands: EU muss sich bewegen

    Das große politische Thema in Europa war auch diese Woche der Brexit. Und der wird uns und vor allem die Briten weiter stark beschäftigen. Am Montag wird Premierministerin Theresa May dem Parlament einen neuen Vorschlag für den EU-Austrittsvertrag präsentieren.

    Erstmals nach vielen Monaten versucht sie mit den anderen Parteien auszuloten, wie im Parlament eine Mehrheit zu bekommen wäre. Die scheitert bisher vor allem an der Frage, wie die Grenze zwischen Nordirland und Irland gestaltet werden soll. In diesem Punkt müsse die EU nachgeben, fordert Greg Hands, Abgeordneter und Parteikollege von Theresa May, die EU muss sich bewegen, so Hands. Ausführlich ist er heute Mittag zu hören, der Tory-Politiker ist im Journal zu Gast. 12.00, Ö1.

  • Debatte um Ärzte-Ruhezeiten

    Thema Ruhezeiten von Ärzten: Ärztinnen und Ärzte sollten nicht komplett übermüdet sein, wenn sie Patienten behandeln. Da wird es niemanden geben, der das bestreitet. Die Ärztekammer warnt aber nun vor Plänen des Gesundheitsministeriums, die Ruhezeiten für Spitalsärzte zu verkürzen. Konkret geht es um die Frage, wie lange ein Arzt oder eine Ärztin nach einem Bereitschaftsdienst Pause haben soll. Derzeit sind das 11 Stunden; im Ministerium überlegt man angeblich, die Mindestpause auf 5 Stunden zu verkürzen.

  • Wechsel an Spitze der CSU

    In Bayern wird heute der Machtwechsel in der CSU offiziell. Markus Söder übernimmt den Parteivorsitz von Horst Seehofer. Vor einem Jahr hat Söder Seehofer als Ministerpräsident abgelöst. Ein Wahldebakel später jetzt der Wechsel an der Spitze der Partei. Der Sonderparteitag in München ist Formsache; anders als bei der Schwesterpartei CDU muss sich Söder nicht mit Gegenkandidaten auseinandersetzen.

    Birgit Schwarz über das Ende eines langen, zermürbenden Machtkampfs in Bayern.

  • Neue Proteste in Ungarn

    Viktor Orban, der starke Mann in Ungarn sieht sich heute wieder mit Protesten konfrontiert. Er bekommt ungewohnten Widerstand zu spüren. Ein neues Arbeitsgesetz macht viele Ungarn wütend. Bis zu 400 angeordnete Überstunden im Jahr, die aber erst bis zu 3 Jahre später bezahlt werden müssen, das wollen sich viele nicht gefallen lassen.

  • Lebensmittel: Bessere Herkunftsbezeichnung

    Woher kommen unsere Lebensmittel? Derzeit ist es so, dass man zum Beispiel Speck als österreichischen Speck verkaufen kann, obwohl das Fleisch aus Polen stammt. Nun soll auf in Österreich erzeugten Lebensmitteln draufstehen, woher der wichtigste Bestandteil kommt. Das hat Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Rande der großen Agrar-Messe, der grünen Woche Berlin angekündigt. Da nimmt sie sich Länder wie Italien zum Vorbild.

  • Resonanzen - Festival Alter Musik

    Das Wiener Konzerthaus steht ab heute wieder ganz im Zeichen der Alten Musik: Bis zum 27. Jänner geht dort das Festival Resonanzen über die Bühne. „Musik ist Trumpf“ lautet das Motto - zu hören sind Werke, die die Zeit überdauert haben, auch wenn ihre Urheber heute zum Teil wieder neu entdeckt werden müssen. Daneben laden die Resonanzen wieder zu einer Filmreihe, sowie zu einer Ausstellung historischer Instrumente.

  • Leo Falls "Die geschiedene Frau" in Baden

    Das Stadttheater Baden hat zuletzt eher auf populäre Operetten gesetzt. Nun ist wieder einmal eine Operetten-Rarität zu sehen. Leo Falls „Die geschiedene Frau“, wurde 1908 uraufgeführt, wurde etliche Male verfilmt - und ist dann in der Versenkung verschwunden. Jetzt versucht Regisseur Leonard Prinsloo das Werk wieder zu beleben und hat es zu diesem Zweck kräftig bearbeitet.

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