Schreiben zur Gesellschaft

"Gier" von Marc Elsberg

Der Wiener Autor Marc Elsberg schreibt regelmäßig internationale Bestseller, die auch in Wissenschaftskreisen Anerkennung finden. In "Blackout" etwa, malt er sich aus, was bei einem großflächigen Stromausfall in Europa passieren würde. In "Zero" beschäftigt er sich mit digitaler Überwachung und in "Helix" mit den Konsequenzen von Genmanipulation. In seinem neuen Buch "Gier" behandelt Marc Elsberg ein wirtschaftspolitisches Thema. Inmitten einer dem Kapitalismus geschuldeten wachsenden Ungleichheit und einem zunehmenden Auseinanderdriften der Gesellschaft in Arm und Reich, macht ein Nobelpreisträger eine bahnbrechende Entdeckung: Er findet eine Formel für universellen Wohlstand. Im Buch wird die Präsentation dieser Formel verhindert, der Nobelpreisträger kommt bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben. In der Realität wurde das Modell von Londoner Wissenschaftlern entwickelt und ist bisher noch wenig bekannt. Über Marc Elsberg gelangt es nun an eine breite Öffentlichkeit. Gestaltung: Claudia Gschweitl


"Volkszählung" von Maria Jelenko

An die Volkszählung im Jahr 2001 kann sich die Journalistin Maria Jelenko noch lebhaft erinnern. Ein Ereignis, das ihr über ein Jahrzehnt nicht aus dem Kopf gehen sollte - und das sie nun in Romanform verarbeitet hat. "Volkszählung" heißt ihr Debutroman, in dem sich der Journalist Peter Malaschofsky in eine tschechische Prostituierte verliebt - doch die ist plötzlich spurlos verschwunden. Zugleich werden im Innenministerium auf mysteriöse Weise Daten gestohlen. Der Journalist soll den Datendiebstahl recherchieren und kommt dabei auch dem tschechischen Mädchen auf die Spur. Maria Jelenko bringt als Schriftstellerin immer wieder auch Geschichten aus ihrer Journalistenlaufbahn in diesen Kriminalfall mit ein. Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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