Enigma-Maschine

AP/JACQUELYN MARTIN

Datenpunkte im Informationszeitalter

1923, 1962, 1967, 1999 (1). Gestaltung: Julia Gindl, Sarah Kriesche

Die Radiokollegreihe "Datenpunkte im Informationszeitalter" rollt anhand von Ereignissen und Momenten der Technikgeschichte die Entwicklung der Informationsgesellschaft im 20. Jahrhunderts auf. Jahreszahlen dienen als Ausgangspunkt für Beiträge über neue Ideen, Thesen, Erfindungen und Arbeiten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie in der Vergangenheit Grundsteine für die Zukunft legten, auf die unsere Gegenwart im 21. Jahrhundert aufbaut.

1923 Enigma
Der deutsche Elektroingenieur Arthur Scherbius gründet 1923 in Berlin die "Chiffriermaschinen-Aktiengesellschaft" und vermarktet fortan seine Erfindung, die Verschlüsselungsmaschine mit dem Namen "Enigma". Im Aussehen ähnelt sie einer elektrischen Schreibmaschine. Ihre Funktion ist allerdings nicht das Verfassen, sondern das Verschlüsseln von Botschaften. Eine neue Ära ist somit eingeleitet: die Technisierung des Chiffre-Wesens. Die Errungenschaften der Codebreaker im zweiten Weltkrieg, allen voran der britische Mathematiker Alan Turing, tragen ihren Teil zum Mythos bei, der die Enigma nach wie vor umgibt und der der Mathematik verhalf sich als Königsdisziplin im Feld der Kryptografie zu etablieren.
Gestaltung: Sarah Kriesche

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