Zwei MMA Kämpfer beim kämpfen

AFP/GREG BAKER

Schweiß, Blut und Schmerzen

Wie gefährlich sind Mixed Martial Arts?
Von Gabriele Anderl

Mixed Martial Arts (MMA), also gemischte Kampfeskünste, erfreuen sich seit Beginn der 1990er Jahre auch in Europa zunehmender Beliebtheit. Turniere der weltbesten Kämpfer locken ein Millionenpublikum vor den Bildschirm. MMA verbinden die unterschiedlichsten Kampfsportarten, die Regeln sind minimalistisch. Die Kritik entzündet sich vor allem an der Brutalität der Kämpfe, wobei sogar Vergleiche mit den Gladiatorenspielen im alten Rom gezogen werden.

Tatsächlich können sich die Kontrahenten im Maschendrahtkäfig schwerwiegende körperliche Schäden zufügen: Augenverletzungen, eingeschlagene Nasen, Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen, auch Todesfälle sind bekannt. Die Anhänger argumentieren, MMA seien weniger gefährlich als Boxkämpfe. Ob sie überhaupt als Sport gelten sollen, bleibt umstritten, eine olympische Disziplin sind MMA jedenfalls nicht.

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