Kino Wien Film, Hidden Rooms, Musik der Einwanderer. POP 1900-2000

1. 100 Jahre Wiener Kinogeschichte
2. Bernd-Oppl-Schau Kunstraum Dornbirn
3. Musik der Einwanderer im Museum
4. Museum für Geschichte Graz

Beiträge

  • 100 Jahre Wiener Kinogeschichte

    "Eine Kinoreise durch Wien von 1896 bis heute" verspricht der "Kino Wien Film", so heißt der aktuelle Dokumentarfilm des Regisseurs Paul Rosdy. Anhand von aktuellen und historischen Aufnahmen schildert er darin die Wiener Kinogeschichte beginnend mit den ersten sogenannten "lebenden Bildern", die über eine Wiener Leinwand liefen, bis hin zu den großen Multiplex-Tempeln, die Anfang der 2000- er Jahre mit über 20 Kinosälen und angeschlossener Eventgastronomie eine neue Form des Freizeitvergnügens versprachen und damit viele kleine Innenstadtkinos um ihre Existenz brachten. Zu sehen ist der "Kino Wien Film" ab morgen in den österreichischen Kinos.

  • Bernd-Oppl-Schau Kunstraum Dornbirn

    "Hidden Rooms", versteckte Räume, nennt der Tiroler Künstler Bernd Oppl eine große Werkschau, die er ab morgen im Kunstraum Dornbirn zeigt. Wie hat die Digitalisierung unsere Wahrnehmung verändert? Was bedeutet unser permanentes Switchen vom realen in den virtuellen Raum, von der psychischen Innenwelt in die technologisch hochgerüstete Außenwelt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Bernd Oppl ausgehend von einer historischen bedeutenden Erfindung: dem ersten Filmstudio der Geschichte.

  • Musik der Einwanderer im Museum

    Paris und London, zwei Weltstädte, zwei Musikmetropolen. Beide sind maßgeblich geprägt durch die Einwanderer, die in den 1960er Jahren aus den ehemaligen Kolonien und Überseegebieten ins Land kamen und ihre Musik mitbrachten: Ska oder Reggae in London, nordafrikanischen Rai oder Afro-Beat in Paris. Die Musik war die Stimme der Migranten und sie wurde zur Stimme einer jungen Generation, die sich in großen Demonstrationen, in Konzerten und Märschen gegen Rassismus, Kolonialismus und gegen soziale Ungerechtigkeiten auflehnte. Das Museum für Migrationsgeschichte in Paris widmet dem Einfluss der Musik der Einwanderer auf Paris und London nun eine Ausstellung. Die Ausstellung läuft bis zum 5. Januar 2020.

  • Pop im Museum für Geschichte Graz

    Eine kulturgeschichtliche Reise durch 100 Jahre steirische Popular-Musik präsentiert heute Abend das Museum für Geschichte in Graz. Die Schau "POP 1900-2000" zeichnet aus der Perspektive bekannter und weniger bekannter Protagonistinnen und Protagonisten den Weg vom Volkslied und Jodler über das erste Jazzinstitut Europas bis zu den Höhepunkten des Austropops nach. Im Fokus stehen die Gesichter der steirischen Popgeschichte - etwa Mirzl Hofer, die Kern-Buam oder Opus und die EVA.

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