Schätze am Meeresboden

Unterwasserarchäologie in Zypern.
Von Brigitte Voykowitsch

Ende der 1960er Jahre entdeckten Archäologen in den Küstengewässern vor Zypern ein antikes Handelsschiff. Das mit Amphoren und anderen Gütern reich beladene Wrack war ca. 300 v. Christus versunken. Nach einer langwierigen und aufwendigen Rettungsaktion durch Taucher, Techniker und Archäologen ist das Schiff heute im Museum zu besichtigen, in der Festung von Kyrenia. Einige Jahrzehnte später wurde die Bergung eines antiken Handelsschiffes am Meeresboden vor dem kleinen Dorf Mazotos zu einem nationalen Anliegen.

Federführend ist das 2011 gegründete Forschungslabor für Unterwasserarchäologie in Nikosia. Es beteiligt sich zurzeit auch an einem von der EU geförderten 3-Jahres-Projekt zur Erforschung der europäischen Meereskultur. Neue Technologien für Wissenschaft werden getestet und angewandt, auch Applikationen für virtuelle Museen und anspruchsvolle Unterwasserarchäologie-Spiele entstehen.

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