Regielegende Varda verstorben, Komponist Trojahn über "Orest" , Synchronstimmen

1. Nachruf Agnes Varda
2. Gespräch mit Manfred Trojahn
3. Filmkolumne über Synchronstimmen

Beiträge

  • Filmregisseurin Agnes Varda gestorben

    Die französische Filmregisseurin Agnes Varda ist im Alter von 90 Jahren verstorben. Sie gilt als "Großmutter der Nouvelle Vague" und wurde für ihre Spiel- und Dokumentarfilme mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, mit dem Goldenen Löwen in Venedig, einem Ehren-Oscar oder der Goldenen Palme in Cannes. Bei der letzten Berlinale im Jänner hat sie - außerhalb des Wettbewerbes - ihren autobiographischen Dokumentarfilm "Varda par Agnès" präsentiert. - Gestaltung: Arnold Schnötzinger

  • Filmkolumne

    Egal ob Tom Hanks oder Angelina Jolie - für manche Kinozuschauer hierzulande klingt die deutsche Synchronstimme eines Hollywoodstars wesentlich vertrauter als seine oder ihre eigene. Kein Wunder, denn so gut wie alle fremdsprachigen Kinofilme, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz anlaufen, kommen in deutscher Synchronfassung auf die Leinwand. Was für die einen praktisch, ja fast unerlässlich fürs Verständnis des Films ist, ringt anderen nur ein verächtliches Naserümpfen ab, die beklagen, dass mit der Originalsprache auch die Atmosphäre verloren geht. Eine Filmkolumne mit brillanten Übersetzungsleistungen, aber auch himmelschreienden und zum schreien komischen Fehlübersetzungen. - Gestaltung: Judith Hoffmann

  • Manfred Trojahn über seine Oper "Orest"

    Eigentlich hätte in der 150-Jahre-Staatsoper-Jubiläumssaison eine neue Oper des polnischen Komponisten Krzystof Penderecki uraufgeführt werden sollen. Der sagte schließlich ab, und so entschied man sich als Ersatz für eine Oper des deutschen Komponisten Manfred Trojahn. "Orest" heißt sie, und wurde 2011 in Amsterdam uraufgeführt. Aber sie wurde auch mehrfach nachgespielt, etwa in Wien von der Neuen Oper. Trojahns Oper fußt nicht auf der Orestie des Aischylos, sondern auf der weniger bekannten Tragödie des Euripides. Am Sonntag ist die Premiere an der Staatsoper, und Ö1 überträgt live. - Gestaltung: Gernot Zimmermann

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