Wege zur Heimat

Elsbeth Wallnöfer: Heimat. Ein Vorschlag zur Güte

Noch bevor das Wort Heimat in unseren Sprachgebrauch Eingang fand, kannten wir das Heimweh. Die Volkswissenschaftlerin und Philosophin Elsbeth Wallnöfer hat das Heimweh bereits in der Antike aufgespürt - beim römischen Dichter Ovid. Zur Zeit der Aufklärung wurde es üblicher, seinen Geburtsort zu verlassen, etwa um zu Arbeit zu finden. Eine wissenschaftliche Disziplin namens "Heimwehforschung" befasste sich bereits im 17. Jahrhundert mit einer bestimmten Art von Verbrechen, die aus purem Heimweh begangen worden sind. In ihrem Buch "Heimat. Ein Vorschlag zur Güte" geht Elsbeth Wallnöfer dem Begriff Heimat auf den Grund. Anlass dafür ist, dass der Begriff "Heimat" wieder politisch geworden ist. Dabei wird Heimat meist untrennbar mit einer bestimmten Sprache, Nation und Abstammung verbunden. Elsbeth Wallnöfer kritisiert das.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer



Kinderbuch Fiffy und Maurice

Fiffy ist eine fleischfressende Pflanze, Maurice eine Stechmücke. Gemeinsam sind sie die Heldinnen in dem Kinderbuch "Fiffy und Maurice" der Schriftstellerin und Biologin Andrea Grill. Die Bildende Künstlerin Deborah Sengl hat das Buch illustriert.
Im Luftschachtverlag erschienen, geht es darin auf 40 Seiten um eine ungewöhnliche Freundschaft. Auch wenn Fiffy von Natur aus ungemein Appetit auf Maurice hätte, hält er sich zurück. Voller Sympathie sind die beiden Freundinnen geworden. Das uralte, weise Moos rät Fiffy Vegetarierin zu werden und Maurice stellt sich als Stechmücke der Frage, ob man als Vegetarier Blut saugen darf. Lustvoll erzählt, gezeichnet und gemalt spricht "Fiffy und Maurice" ohne Altersangabe große, kleine und erwachsene Kinder an. Am Sonntag wurde das Buch im Wiener Zoom-Kindermuseum vorgestellt.-
Gestaltung: Ursula Mürling-Darrer




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