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Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

Beiträge

  • Kim setzt Trump Ultimatum

    Zwei Mal haben sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump schon getroffen. Der Atomstreit ist dabei nicht beendet worden, auch nicht ansatzweise. Jetzt ist Kim bereit, den amerikanischen Präsidenten ein drittes Mal zu treffen. Allerdings nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Er erwarte bis zum Ende des Jahres mutige Entscheidungen aus Washington, sagt Kim und meint damit wohl, die USA müssten ihre Haltung radikal ändern - und nicht mehr die einseitige atomare Abrüstung von Nordkorea verlangen.

  • Kurz und Weber: Migration wird Chefsache

    In etwas mehr als einem Monat wählt Europa und da stehen zwei im Wahlkampf eng zusammen: Manfred Weber, der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei und Österreichs ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die beiden sind gestern Abend bei einer Veranstaltung von Raiffeisen neuerlich gemeinsam aufgetreten und haben dafür geworben, das Migrationsproblem EU-weit endlich zu lösen. Wenn die Konservativen gut abschneiden, dann wird die Migration auch auf EU-Ebene zur Chefsache, heißt es.

  • Strache: Spitzen gegen Karas

    Beim Landes-Parteitag der Tiroler Freiheitlichen in Igls bei Innsbruck hat FPÖ-Bundesparteichef Heinz-Christian Strache die Basis auf die Wahl Ende Mai eingestimmt - Hauptzielscheibe ist dabei der ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas.

  • Brexit: Daniel Gros erwartet keine Blockade

    In Europa gibt es seit Monaten kaum ein anderes Thema als den Brexit. Der ist zuletzt wieder verschoben worden und das heißt, dass die Briten an der EU-Wahl teilnehmen, obwohl sie die Union verlassen wollen. Daniel Gros, langjähriger Direktor des Centers for European Policy Studies, kurz CEPS, Brüssels angesehenste Denk-Fabrik, glaubt aber nicht, dass die Briten versuchen werden, wichtige EU-Entscheidungen zu blockieren, solange sie im Klub sind.

    >>Daniel Gros ist heute Mittag im "Journal zu Gast". Ö1, ab 12.00.

  • IWF-Tagung: Nowotny zuversichtlich

    Bei der Frühjahrstagung des IWF in Washington dominiert die Sorge um einen Abschwung der Konjunktur – vor allem die Handelskriege und der Brexit verunsichern die Weltwirtschaft. Österreichs Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny sieht es nicht so dramatisch.

  • Palmölstreit spitzt sich zu

    Der Plan der EU, klimaschädlich erzeugtes Palmöl bis 2030 nicht mehr für Biokraftstoffe zu verwenden, sorgt für heftige Reaktionen der Herstellerländer. Malaysia und Indonesien sind empört und stellen Sanktionen in den Raum. Es gibt Drohungen an die Adresse der Europäer.

  • Regierung stockt Saisonnier-Kontingent auf

    Seit Jahren klagen Tourismusbetriebe und Landwirtschaft über Personalmangel - den Hoteliers fehlen Köche und Kellner, den Bauern Erntehelfer. Jetzt stockt die Regierung das Kontingent für ausländische Saisonarbeitskräfte auf. Die SPÖ kritisiert den Plan - Hoteliers und Landwirte reagieren erfreut.

  • Schweizer Gericht kippt Volksentscheid

    Erstmals hat das Schweizer Bundesgericht das Ergebnis einer landesweiten Volksabstimmung annulliert. Nicht wegen Wahlmanipulation - es geht um eine Falschinformation der Bevölkerung im Vorfeld der Abstimmung. Die Regierung in Bern hat in ihrer Broschüre über die Abstimmung falsche Zahlen verwendet, wie die Schweizer Bundesrichter feststellen. Deshalb wird die Abstimmung über die Frage der Besteuerung von Ehepaaren und ohne Trauschein zusammenlebenden Paaren ungültig.

  • Theater an der Wien mit Händel-Werken

    Das Theater an der Wien hat sich in den letzten Jahren immer wieder mit dem Werk Georg Friedrich Händels auseinandergesetzt, sogar seine Oratorien wurden in szenisch spannenden und zeitgemäßen Aufführungen gezeigt. Dazu gibt es konzertante Darbietungen. In dieser Saison stehen gleich sechs Händel-Werke auf dem Programm. Morgen hat die Oper "Orlando" Premiere.

  • Emil Nolde in neuem Licht

    63 Jahre nach dem Tod des Malers Emil Nolde wird dessen Haltung zum Nationalsozialismus neu bewertet. Nolde - dessen Werke von den Nazis als Entartete Kunst geächtet wurden, war nicht nur Mitglied der NSDAP, er war glühender Rassist und Antisemit. Das zeigen neue Forschungen, die Grundlage einer Ausstellung im Museum Hamburger Bahnhof in Berlin sind. Die Nolde-Schau mit dem Titel "Eine deutsche Legende - Der Künstler im Nationalsozialismus“ beginnt heute und sorgt in Deutschland für eine intensive Debatte über den Umgang mit Emil Nolde im neuen Licht.

    >>Link: Emil Nolde-Schau, Berlin

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