Gemälde aus der Renaissance von Jacopo Tintoretto

APA/AFP/OLIVIA HAMPTON

Zeit des Umbruchs

Die Renaissance.
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Zwischen 1400 und 1600 entdecken die Europäer neue Kontinente, ergründen die Welt auf der Basis wissenschaftlicher Fragestellungen und erschaffen ein neues, humanistisches Weltbild, in dem nicht mehr die Kirche über allem steht, sondern der Mensch und seine Fähigkeiten ins Zentrum gerückt werden. Der Kapitalismus treibt erste Blüten, gesellschaftlicher Aufstieg wird auch für jene möglich, die nicht in den Adel hineingeboren wurden.

Reiche Handelsfamilien wie die Medici in Florenz geben architektonische Prachtbauten und Kunstwerke in Auftrag. Die wohl bedeutendste Erfindung in der Renaissance war der Buchdruck. Johannes Gutenberg macht mit Metall- und Holzbuchstaben und Druckerschwärze die Vervielfältigung von Büchern möglich. Diese Erfindung sorgt dafür, dass das Wissen aus den Händen weniger Gelehrter nun auch in die Häuser der neu entstandenen Bürgerschicht dringt.

Die Renaissance ist eine Zeit voller Widersprüche: Auf der einen Seite stehen immer noch Aberglaube und Hexenverfolgungen, auf der anderen Seite die neu aufkommenden Naturwissenschaften und der Typ des Universalgelehrten, von denen Leonardo da Vinci wohl der Prominenteste ist.

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