Mauthausen

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Mauthausen

"Die Freiheit kam im Mai". Von Iakovos Kambanellis. Aus dem Griechischen von Elena Strubakis. Es liest Stefan Suske. Gestaltung: Friederike Raderer

"Vom Sommer 1943 bis zum Ende des Krieges war ich Gefangener im SS Konzentrationslager Mauthausen. Zwanzig Jahre sind seit damals vergangen, und erst jetzt fühle ich mich in der Lage, diesen Teil meines Lebens und des Lebens so vieler anderer aufzuzeigen und niederzuschreiben. Jetzt, da ich sehe, dass die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft, klären sich in meinen Gedanken immer mehr die Ereignisse, die ich nicht verstand. Vielleicht verstehe ich sie jetzt." Das schrieb Iakovos Kambanellis 1963 im Vorwort seines einzigen Romanes, der in Griechenland großes Aufsehen erregte, und der Mikis Theodorakis zur Komposition der Mauthausen Kantate anregte.

Am 7. Oktober 2018 veranstalteten Elena Strubakis und Franz Richard Reiter eine Marathonkonzertlesung auf dem Wiener Stephansplatz. In einem Zelt mit Übertragung auf eine Videowall auf dem Platz lasen 100 Persönlichkeiten das gesamte Buch von Iakovos Kambanellis "Die Freiheit kam im Mai" und stellten das Buch "Gute Zeichen", eine Handreichung für eine Exursion in das KZ Mauthausen vor. Die Lesung dauerte 14 Stunden. Der ORF hat einen livestream veranstaltet. Ehrengast war Maria Farantouri, Ehrenschutz übernahm neben vielen anderen Mikis Theodorakis. Unter den Musizierenden und Lesenden waren: Heinz Fischer, Harald Krassnitzer, Michael Landau, Adele Neuhauser, Peter Huemer, Arie Folger, Joachim Bißmeier, Jakob Seeböck, Dorretta Carterlesung.

Service

Aus dem gleichnamigen Roman. Ephelant Verlag

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