Die Flaggen der EU und Österreichs

APA/ROLAND SCHLAGER

25 Jahre EU-Mitgliedschaft

25 Jahre nach dem EU-Referendum
Gestaltung: Astrid Petermann, Moderation: Volker Obermayr

Österreich und die Europäische Union feiern heuer gleichsam Silberne Hochzeit. Der Weg in Richtung Partnerschaft vor 25 Jahren war von zahlreichen, kontroversen Debatten begleitet - da die Entscheidung über den EU-Beitritt eine politische wie wirtschaftliche Weichenstellung für die Republik war. Es hatte jahrelang gedauert, bis alles auf Schiene war. Allein die letzte Verhandlungsrunde wurde zu einem 37-stündigen Sitzungsmarathon, ehe die österreichische Delegation mit Außenminister Alois Mock an der Spitze die Verhandlungen am 1. März 1994 abschließen konnte. Bis zuletzt heftig umstritten war zum Beispiel der Transitverkehr durch das Inntal. Legendär das Busserl, das Alois Mock Staatssekretärin Brigitte Ederer in der Pressekonferenz nach Verhandlungsende auf die Wange gedrückt hat.
In einer Volksabstimmung ist die Mehrheit der Wahlberechtigten am 12. Juni 1994 der Empfehlung der großen Koalition gefolgt. 66,6 Prozent der Befragten haben für den Beitritt gestimmt. Heute ist Europa respektive die Union für Österreichs Wirtschaft der mit Abstand wichtigste Markt. Wie die Bilanz der EU-Mitgliedschaft heute, knapp 25 Jahre nach dem Referendum ausfällt? Für das Ö1-Wirtschaftsmagazin Saldo hat Astrid Petermann mit den beiden ehemaligen Kanzlern Franz Vranitzky und Wolfgang Schüssel sowie mit dem früheren Wirtschaftsforscher Karl Aiginger gesprochen - und auch auf das Jahr 1994 zurückgeblickt.

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