Petra in Jordanien

AP/FARRAS ORAN

Königreich östlich des Jordans

Zur Geschichte Jordaniens. Mit Stephan Procházka, Institut für Orientalistik an der Universität Wien.
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Als die Römer im 1. Jahrhundert vor Christus ins Gebiet des heutigen Jordaniens vordrangen, stießen sie auf das Königreich der Nabatäer, das sich zu dieser Zeit von der Sinaihalbinsel bis nach Nordarabien erstreckte. Ab 106 n. Chr. wurde die Region zur römischen Provinz Arabia Petraea. Es entstanden neue Dörfer und Städte, und auch zahlreiche Kirchen, denn ab 313 n. Chr. war das Christentum offiziell als Religion anerkannt. Rund 300 Jahre später eroberten muslimische Araber das Gebiet, zeitweise war es eine Provinz Syriens.

Ab dem 16. Jahrhundert bis 1918 stand das heutige Jordanien unter der Herrschaft der Osmanen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ab 1920 das britische Völkerbundsmandat Palästina gegründet, zu dem auch das heutige Jordanien zählte - ab 1923 hieß das Gebiet östlich des Jordans Transjordanien und war ein Emirat unter der Dynastie der Haschemiten.

Seit 1946 ist das Haschemitische Königreich Jordanien unabhängig. Seine aktuellere Geschichte ist geprägt von seiner schwierigen geostrategischen Lage, dem palästinensisch-israelischen Konflikt, wechselnden Gebietsansprüchen und einem hohen Anteil palästinensischer Flüchtlinge.

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