Cornelius Obonya und Carolin Pienkos im Gespräch mit Renata Schmidtkunz

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Eine Zauberflöte für St. Margarethen

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Carolin Pienkos und Cornelius Obonya, Regisseurin und Schauspieler

Sie ist eine Pflanze aus dem Norden, genauer gesagt aus Osnabrück. Er ist ein Kind Wiens, genauer gesagt ein Sprössling der Hörbiger-Familie. Kennengelernt haben sie sich durch das Theater, genauer gesagt durch die Theaterregisseurin Andrea Breth, die die junge Carolin Pienkos 2001 als ihre Assistentin nach Wien holte.

Cornelius Obonya, Sohn von Burgschauspielerin Elisabeth Orth, sah in Pienkos nicht nur die Frau seines Lebens, sondern auch die spannende Regisseurin, die in Bremen, u.a. bei Ivan Illich, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Kulturwissenschaft studiert und in Wien mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Dieter Giesing, Nicolas Stemann und eben Andrea Breth gearbeitet hatte.

2002 realisierten Pienkos und Obonya im Casino am Schwarzenbergplatz in Wien, einer Außenspielstätte des Burgtheaters, ihr erstes gemeinsames Stück, "Die Zoogeschichte" von Edward Albee. 2003 wurde geheiratet, 2005 kam Sohn Attila zur Welt.

Carolin Pienkos hat seither einige Regiearbeiten vorgelegt, unter anderem den Publikumserfolg "Coriolan" am Wiener Burgtheater. Obonya war "Jedermann" und alles anderes sowieso. 2018 führten sie auf Einladung von Alexander Pereira, dem Direktor der Mailänder Scala Regie bei "Die Fledermaus". 2019 werden sie Mozarts "Zauberflöte" im Steinbruch von St. Margarethen zur Aufführung bringen.

Renata Schmidtkunz hat das künstlerische Paar zum Gespräch geladen.

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