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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • EU-Parlament wählt Präsidenten

    Jetzt gibt es sie also, die neue Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen wurde von den Staats- und Regierungschefs nach heftigem Ringen designiert, aber ist damit ihre Bestellung auch schon fix? Das EU-Parlament muss noch zustimmen, Mitte Juli ist die Abstimmung, und zumindest die Sozialdemokraten und Grünen proben schon den Aufstand.

    Auch ein neuer EU-Parlamentspräsident soll bestimmt werden. Seit neun Uhr früh tagt das Europäische Parlament in Straßburg, mit einem Hearing für die vier Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Parlamentspräsidenten. Und ein erster Wahlgang blieb ohne Ergebnis. Aus Straßburg berichtet ORF-Korrespondent Peter Fritz.

    >>Und das Personalpaket für die EU-Topjobs ist heute Abend auch Thema unserer Journal Panorama-Mittwochsrunde, ab 18.25 live auf Ö1.

  • Christine Lagarde - ein Porträt

    Neben Ursula Von der Leyen ist Christine Lagarde die zweite Frau bei der Neubesetzung der EU-Topjobs. Die Französin ist derzeit noch Chefin des Internationalen Währungsfonds mit Sitz in Washington. Laut Forbes-Magazin ist sie bereits jetzt eine der mächtigsten Frauen der Welt.

    Die Nominierung der 63 Jahre alten Juristin an die Spitze der Europäischen Zentralbank findet aber keine ungeteilte Zustimmung. Von einer "Politisierung" der EZB ist die Rede, und davon, dass die Nullzinspolitik damit quasi pragmatisiert wird.

  • Nowotny begrüßt Entscheidung für Lagarde

    Im Herbst wird die Europäische Zentralbank EZB eine neue Führung erhalten. Nach acht Jahren ist der Wechsel an der Spitze der Institution obligatorisch. Statt Mario Draghi aus Italien soll künftig die Französin Christine Lagarde die oberste Währungshüterin verkörpern.

    Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny wird die wahrscheinlich neue EZB-Präsidentin nicht in den Ratssitzungen erleben - er verlässt offiziell Ende August das Haus am Otto Wagner-Platz. Am Rande der Präsentation des Berichts zur Finanzmarktstabilität hat Volker Obermayr mit Ewald Nowotny über die Neubesetzung des Spitzenjobs in Frankfurt gesprochen. Und Nowotny wertet die Entscheidung positiv:

  • Parteispenden vor Begrenzung

    Nach einer Kaskade an Abstimmungen gestern steht heute im Nationalrat der Beschluss über die Neuregelung der Parteienfinanzierung im Mittelpunkt. 15 verschiedene Anträge wurden dazu eingebracht, die Chance auf eine Mehrheit hat aber nur der von SPÖ, FPÖ und Liste Jetzt, der eine Begrenzung für Parteispenden, aber kein vertieftes Prüfrecht für den Rechnungshof, bringt.

  • Thomas Hofer: Freies Spiel des Populismus

    Drei Parteien beschließen eine Neuregelung der Parteienfinanzierung mit einer Spendenobergrenze, von der sie kaum bis gar nicht betroffen sind, gegen die ÖVP, die das sehr trifft. Die ÖVP wiederum wollte die Kürzung der Parteienförderung, die wiederum die anderen sehr getroffen hätte und letztlich bleibt eine strengere Prüfung der Parteifinanzen auf der Strecke. Politikanalyst Thomas Hofer spricht im Ö1-Gespräch von einem freien Spiel des Populismus. Und er beklagt die Passivität der aktuellen Bundesregierung.

  • Wahltermin 29. September offiziell

    Einiges bleibt im Fluss, eines ist seit heute früh aber fix: die vorgezogene Nationalratswahl findet am 29. September statt. Bundesregierung und Hauptausschuss des Nationalrats haben den Termin am Vormittag auch formal beschlossen.

  • Sea-Watch-Kapitänin frei

    In Italien sorgt die Kapitänin des Seenotrettungsschiffes Sea Watch, Carola Rackete, für mächtig Schlagzeilen. Dafür sorgt allein schon ihr Erzfeind, Innenminister Matteo Salvini. Rackete ist am Samstag in Lampedusa verhaftet und unter Hausarrest gestellt, gestern aber von einer Richterin - ganz gegen Salvinis politischen Willen - auf freien Fuß gesetzt worden. Was nicht heißt, dass sie nicht doch noch einmal vor Gericht muss.

  • Russland: Mafiamethoden in Bestattungsbranche

    Die Verhaftung des russischen Journalisten Iwan Golunow vor rund drei Wochen sollte wohl für die Behörden unangenehme Enthüllungen über korrupte Geschäfte in Moskau verhindern. Doch der Verwurf gegen den Reporter, er sei ein Drogendealer, entpuppte sich nach heftigen öffentlichen Protesten als plumpe Fälschung. Und: der brisante Text ist jetzt trotzdem erschienen. Er liest sich fast wie ein Mafiathriller.

  • Gefährliche Lage in Hongkong

    Hongkong erlebt derzeit die größten Proteste seit der Rückgabe an Festlandchina vor 22 Jahren - wegen eines Gesetzes, das Auslieferungen an China ermöglichen würde. Die Regierung hat das Gesetz zwar auf Eis gelegt, doch die Demonstranten gehen weiterhin auf die Straße.

    Am Montag sind die friedlichen Proteste erstmals in Gewalt eskaliert: eine Gruppe von Demonstranten hat das Hongkonger Parlamentsgebäude gestürmt. Ein Gewaltausbruch, der auch von Teilen der Protestbewegung verurteilt wurde. Denn solche Szenen könnte Festland-China als Vorwand nehmen, um Hongkong stärker unter seine Kontrolle zu bringen, meint der Sinologe Heinz Christoph Steinhardt vom Institut für Ostasien-Wissenschaften der Universität Wien. Er hat elf Jahre in Hongkong gelebt.

  • Mehr Aufnahmeprüfungen, weniger Studierende

    Am Freitag beginnen wieder die Aufnahmeprüfungen an den österreichischen Universitäten. Mehr als 16.000 Bewerberinnen und Bewerber gibt es für das Medizin-Studium in Wien, Graz, Innsbruck oder Linz. Das ist neuer Rekord. Nächste Woche geht es dann mit weiteren Studienrichtungen weiter, an denen man eine beschränkte Zahl an Plätzen vergibt.

    Ab dem Studienjahr 2019/20 haben Unis die Möglichkeit bekommen, zusätzliche Hürden für bestimmte Fächer einzubauen. Insgesamt zeigt sich, dass es immer mehr Aufnahmeprüfungen und immer weniger Studierende gibt.

    Mehr in
    science.ORF.at

  • Red Bull bleibt beste Marke

    Was Firmenmarken wert sind, das wird jedes Jahr aufs Neue vom European Brand Institute erhoben. Das Ergebnis: Red Bull ist wie auch schon in den Vorjahren die wertvollste Marke Österreichs. Generell sehen die Experten bei heimischen, aber auch bei europäischen Marken noch Luft nach oben.

  • Sonnenfinsternis in Chile

    Gestern wurde es in Chile und Argentinien mitten am Tag für wenige Minuten Nacht. Die totale Sonnenfinsternis wurde von tausenden Zuschauern beobachtet. Auch eine Österreicherin war dabei. Sie beobachtete für das Österreichische Weltraum-Forum das Spektakel. Ruth Hutsteiner hat mit ihr kurz nach der Sonnenfinsternis gesprochen.

  • Spiderman "Far from home"

    Seit 1980 gilt die Regel, dass die großen Kino-Blockbuster des Jahres im Sommer erscheinen. Seit die filmischen Comic-Superhelden das Kino-Geschehen prägen, braucht es aber einen besonderen Spin, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Spider-Man "Far From Home“ von Regisseur Jon Watts ist deshalb nicht einfach der x-te Superheldenfilm, sondern der Abschluss von Phase III des rasch expandierenden Marvel Kino-Universums. Nach der wilden Schlacht von Endgame folgt nun ein beschwingtes Abenteuer: Spiderman "Far From Home“ mit Tom Holland in der Hauptrolle und einem sprichwörtlichen Superhelden-Klassentreffen.
    David Baldinger hat den Film schon gesehen.

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