Vom Avantgardisten zum Archivar

Bernd R. Bienert zu Gast bei Katharina Menhofer

Der äußerst umtriebige und vielseitige Künstler Bernd R. Bienert arbeitet transdisziplinär zwischen den Sparten bildende Kunst, Regie, Text und Architektur, ist Choreograf, Regisseur und Ausstatter und hat seine Karriere als Tänzer an der Wiener Staatsoper und am Nederlands Dans Theater in Den Haag unter Jiri Kylian begonnen, bevor er als Ballettdirektor ans Opernhaus Zürich wechselte. Aufsehen erregende Klassiker-Neudeutungen und choreografische Uraufführungen - in Zusammenarbeit mit Thomas Pernes, Olga Neuwirth, Elfriede Jelinek oder Hans Werner Henze waren seine Spezialität. Schon seit mehreren Jahren beschäftigt sich Bienert mit der Forschung zur Aufführungspraxis im Barocktheater und mit der Umsetzung und Einbindung gestischer Elemente der Gebärdensprache und historischer theatraler Körpergestik in seine Regiearbeiten. 2012 hat er das Opernfestival Teatro Barocco ins Leben gerufen, das historische Opern in Originalinszenierungen zeigt. Heute Abend startet es mit Haydns dramatischer Kantate "Ariadne auf Naxos" und Georg Anton Bendas "Der gute Ehemann" im Congress Casino Baden. Über den Mehrwert solcher Aufführungen und seinen eigenen Weg vom Avantgardisten zum Archivar spricht Bernd Bienert mit Katharina Menhofer.

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