Katharina Rogenhofer

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Im Sommergespräch: Katharina Rogenhofer

Heiße Zeiten. Gestaltung: Astrid Plank

Wie eine Walze hat die Welt das "Klima"-Thema überrollt. Kaum jemand bezweifelt noch, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt, zu eindeutig sind wissenschaftliche Belege und vor allem die Alltagserfahrungen von Millionen Menschen. Der heurige Juni mit seinen weit überdurchschnittlichen Temperaturen war ein Beispiel für die Erderhitzung. Katharina Rogenhofer, studierte Zoologin und Biodiversitäts-Managerin, hat gemeinsam mit anderen die Jugendprotestbewegung "Fridays for Future" nach Österreich geholt. Nun ist sie Sprecherin des - in Vorbereitung befindlichen - Klimavolksbegehrens.
Was müssen die Staaten tun, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und was können und sollen Einzelne machen? Was bringt es etwa, wenn nun immer mehr Menschen auf Flugreisen verzichten wollen - ist das mehr als ein symbolischer Akt angesichts von riesigen Klimasünden anderswo, etwa dem Abholzen des brasilianischen Regenwaldes? Und warum schaut Österreich im internationalen Vergleich gar nicht gut aus, was die Anstrengungen gegen den Klimawandel betrifft?

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