Hong-Kong-Demonstranten

AP/VINCENT YU

Hongkong - der Kampf um die Freiheit

Nach wochenlangen Protesten steigt die Gewaltbereitschaft auf beiden Seiten. Gestaltung: Markus Pfalzgraf

1997 übergab Großbritannien seine ehemalige Kronkolonie an China. Bedingung: Hongkong müsse demokratisch und marktwirtschaftlich bleiben. Doch nun befürchten die Menschen in Hongkong, dass Peking ihre Rechte beschneiden will, und sie gehen für Freiheit und Demokratie auf die Straße. Der Streit wurde zunächst weitgehend friedlich ausgetragen. Doch spätestens seit dem 1. Juli, dem Jahrestag der Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik China, eskaliert die Situation. Der Legislativrat wurde gestürmt. Das Parlament tritt diesen Sommer nicht mehr zusammen, solange in seinem Gebäude die Trümmer beseitigt werden. Die Regierung bleibt hart, ein Ende der Proteste ist nicht absehbar.

Das ursprünglich für heute geplante Journal Panorama "Der Kampf um die grüne Lunge von Budapest" wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

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