Alte Flaschen einer Apotheke

AP/RUBEN GOLDBERG

Ein paar Tropfen Tod

"Der gestohlene Bazillus" von H. G. Wells (aus dem Englischen von Maria Gridling, Gertrud J. Klett und Lena Neumann). Es liest Karl Menrad. Gestaltung: Julia Zarbach. Präsentation: Nicole Dietrich

Ein Bakteriologe erhält Besuch von einem Mann, dem er den gefährlichen Cholerabazillus, eine lebende Kultur der Seuchenbazillen, abgefüllt in einem Fläschchen zeigt. Allein der Inhalt dieses winzigen Fläschchens könnte eine ganze Stadt auslöschen. Der Besucher ist beeindruckt und zeigt sich außergewöhnlich interessiert.

H. G. Wells wurde 1866 in Bromley geboren. Er wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium. Nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Bereits sein erster Roman "Die Zeitmaschine - heute ein Meilenstein der Science Fiction - wurde ein großer Erfolg. Sein Gesamtwerkt umfasst etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-Fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen. Herbert George Wells starb 1946 in London.

Service

Aus: H. G. Wells, "Die Perle der Liebe. Erzählungen", Deutscher Taschenbuch Verlag.

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