Verschwommene Rückendarstellung einer Frau in einem Kimono

AP/MATT ROURKE

Chris Pichler entführt ins alte Japan

"Kopfkissenbuch". Von Sei Shonagon (aus dem Japanischen von Michael Stein). Es liest Chris Pichler. Gestaltung: Friederike Raderer

Ein Bündel edlen Papiers diente der Hofdame Sei Shonagon vor tausend Jahren als Tagebuch. Diesem vertraut sie ihre intimsten Gedanken an: Delikates aus den Privatgemächern des japanischen Kaiserpalastes, Kurioses aus der höfischen Gesellschaft, Besinnliches, Himmel und Erde betreffend. Ob sie vom prachtvollen Schwertlilienfest erzählt, vom Ausrücken der Kaiserlichen Gewittergarde oder von heimlichen Liebestreffen - ihre höfischen Impressionen wirken heute noch lebendig, wie "mit dem Tuschepinsel hingetupfte Ewigkeitsbilder".

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Aus: Sei Shonagon, "Kopfkissenbuch", Manesse

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