Landschaft in der Mongolei

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Wandern in der Mongolei

Durchs weite Land des Dschingis Khan. Eine Wanderreise in der Mongolei
Von Margit Hainzl und Emil Wimmer. Redaktion Ursula Burkert.

In den grenzenlos anmutenden Weiten des am dünnsten besiedelten Staates der Welt sind die Entfernungen riesig und die Straßen oft abenteuerliche Pisten, die ohne Geländefahrzeug nicht zu bewältigen sind. Doch nur so erreicht man die allerschönsten Wandergegenden mit endlosen Blumenwiesen, darunter manchmal auch ganze Teppiche von Edelweiß. Durch die ansonsten weitgehend unberührte Natur ziehen die Viehherden - darunter Yaks und die kleinen, aber robusten mongolischen Pferde der Nomaden. Sie leben wie ehedem in Gers, wie sie ihre Jurten nennen: weiße Tupfer in der grünen, sanft gewellten Graslandschaft. Aber es gibt auch schroffe Gegenden wie die Geierschlucht, an deren engsten Stellen sich sogar im Sommer das Eis hält und über der unablässig die Lämmergeier kreisen.

In der Wüste Gobi eine andere bizarre Landschaft: Die bis zu 300 Meter hohen Khongoryn-Sanddünen, bei deren Besteigung man an Sisyphos erinnert wird, weil man unweigerlich immer wieder abrutscht. Umso großartiger dann der Blick von oben in eine menschenferne Welt. Und bei einer Wanderung im Hustai-Nationalpark kann man sich beim Anblick der urtümlichen Takhi oder Przewalski-Pferde ebenso auf den Spuren von Dschingis Khan fühlen, dem bedeutendsten aller Mongolenherrscher, wie beim Naadam-Fest in der Hauptstadt Ulaanbaatar, wo hingebungsvoll die drei mongolischen Volkssportarten ausgetragen werden: Ringen, Reiten und Bogenschießen.

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Sendereihe

Playlist

Urheber/Urheberin: Egschiglen
Titel: Setgelt Shingesen Govi
Ausführender/Ausführende: Egschiglen
Länge: 02:05 min
Label: New Tone 8021750800520

Urheber/Urheberin: Börte
Titel: Buddha
Ausführender/Ausführende: Börte
Länge: 01:30 min
Label: Börte Self released

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