Niederösterreich, Tirol, Oberösterreich

1. Chopin-Festival in der Kartause Gaming
2. Konzert in der Stiftskirche Wilten
3. St. Florianer Brucknertage

Chopin in Niederösterreich
Frederik Chopin - der größte Komponist Polens steht von 16. bis 18. August, in der "Kartause Gaming" in Niederösterreich im Mittelpunkt, beim 25. Chopin-Festival. "Andante spianato et Grande Polonaise" op.22 ist eines jener Werke, das beim Eröffnungskonzert am Freitag um 18 Uhr in der Kartausenkirche auf dem Programm steht, Piotr Koscik wird es interpretieren. An diesem ersten Festivalabend spielt außerdem das "Orchester der Schlesischen Philharmonie Zabrze" gemeinsam mit dem Chor "Resonans con tutti". Gegeben wird ein berühmtes Werk von Mozart, das Requiem. Weiter geht es am Samstag mit einem Dinnerkonzert um 12 Uhr im Prälatensaal und einem Nocturno-Konzert bei Kerzenlicht in der ehemaligen Barockbibliothek. Am Sonntag erwartet die Besucher um 11 Uhr eine "Matinée Jeunesse" mit Preisträgerinnen und Preisträgern des Jugendmusikwettbewerbs "prima la musica" und zum Abschluss um 17 Uhr ein Abend mit ungarischer Volksmusik auf der Lunzer Seebühne mit dem Jávorkai Ensemble.

Höfische Musik der Renaissance in Tirol
"Motetten für Maximilian" - unter diesem Titel findet am 17. August ein Konzert in der Stiftskirche Wilten in Innsbruck statt. Anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian hat das Land Tirol das Jahr 2019 zum "Maximilianjahr" ausgerufen. Zu Gast bei den "Festwochen der Alten Musik" sind drei Vokalensembles, die Musik von Habsburger Hofmusikern wie Joaquin Desprez, Heinrich Isaac und Paul Hofhaimer singen und so einen weiten geschichtlichen Bogen spannen: ein halbes Jahrtausend nach dem historischen Aufeinandertreffen der Hofkapellen Maximilians im Jahr 1503 kommen neuerlich Vokalkapellen in Innsbruck zusammen. Das "Dufay Ensemble" nimmt dabei die Rolle der Burgundischen Kapelle ein, während die Gruppe "Cinquecento" und die "Cappella Mariana" das österreichische musikalische Herrschaftsgebiet Maximilians repräsentieren. Meisterwerke der Frührenaissance erklingen in der einstigen Residenzstadt des Kaisers.

Bruckners Zweite bei den St. Florianer Brucknertagen
Bruckners zweite Symphonie in c-moll wird in einem ungewöhnlichen Eröffnungskonzert am 18. August bei den "St. Florianer Brucknertagen" gegeben, in der Fassung für zwei Klaviere von Karl Grunsky. "Bruckner getanzt" lautet der Titel der Produktion, eine moderne Choreographie zu dieser Symphonie, vom Tanzensemble der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz. Im Marmorsaal des Augustiner Chorherrenstifts wird ab 19:30 Uhr in der Mitte des Publikums zu Bruckners Musik getanzt - ein bislang einzigartiges Experiment. Außerdem wird an diesem Abend ein Werk des jungen Linzer Komponisten Ralph Mothwurf uraufgeführt: "Antworten auf Bruckner" ist eine pianistische Reflexion auf Bruckners Zweite. Diese Symphonie wird bei den St. Florianer Brucknertagen noch einmal zu hören sein, dann in der Orchesterfassung, und zwar in der selten gehörten ersten Version aus dem Jahr 1872. Das Altomonte Orchester spielt das Werk am 23. August um 19:30 Uhr in der Stiftsbasilika unter der Leitung von Rémy Ballot.

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