Klimaklagen, Geld, Skepsis

Welche Chancen haben Klimaklagen? +++ Australien zahlt für Klimaschutz +++ Medien geben Skeptikern viel Platz

Welche Chancen haben Klimaklagen?

Die Folgen des Klimawandels können Menschen direkt treffen - zum Beispiel eine Gegend unbewohnbar machen, weil der Meeresspiegel gestiegen ist. Das wird immer mehr zu einem rechtlichen Thema, mittlerweile gibt es weltweit Klimaklagen. Sie werden auch beim "Europäischen Forum Alpbach" diskutiert, das heute startet.

Gestaltung: Barbara Daser
Mit: Eva Schulev-Steindl, Universitätsprofessorin für öffentliches Recht und Spezialistin u.a. für Klimaklagen, Universität Graz


Australien zahlt für Klimaschutz

Australien hat den benachbarten Pazifikstaaten rund 300 Millionen Euro für Maßnahmen gegen den Klimawandel zugesagt. Inselstaaten wie Tuvalu, Palau und Fidschi sind massiv vom steigenden Meeresspiegel infolge des Klimawandels bedroht, und sie sehen das australische Hilfspaket kritisch: Australien solle lieber im eigenen Land gegen die Ursachen des Klimawandels vorgehen, seine CO2-Emissionen reduzieren und keine neuen Kohlekraftwerke eröffnen, so die Kritik.


Medien geben Skeptikern viel Platz

Zweifler am menschengemachten Klimawandel sind in Wissenschaft und Politik eine verschwindende Minderheit - Medien geben ihnen aber überproportional viel Raum, das zeigt eine neue Studie der University of California. Im Bestreben, zu jeder Position auch eine Gegenmeinung einzuholen, entstehe das Bild, dass die Debatte nicht entschieden sei - dieses Bild sei verzerrt, denn wissenschaftlich sei der menschliche Anteil am Klimawandel inzwischen unumstritten.


Redaktion: Elke Ziegler

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