Woodstock-BesucherInnen

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50 Jahre nach Woodstock

Das Musikfestival war ein organisatorisches Chaos und ein Wirtschaftsdebakel. Gestaltung: Antje Passenheim

Jimi Hendrix, The Who, Janis Joplin, Joan Baez und eine halbe Million Zuschauer: Das legendäre Open-Air-Musikfestival, das Mitte August 1969 in einem kleinen Ort im US-Bundesstaat New York über die Bühne ging, war der Höhepunkt der Hippiebewegung. Woodstock war aber auch ein wirtschaftliches Debakel: Erst im vierten Anlauf und auf den letzten Drücker fand sich ein Ort für das Rock-Konzert, weil Bürger/innen und Gemeinden sich dagegen wehrten. Dann wurden die blutjungen Veranstalter von Fans überrannt, von denen die meisten ohne zu bezahlen auf das Gelände strömten. Schließlich blieb nur noch, das Konzert zur Gratisveranstaltung zu erklären, was - nach Abzug der Kosten für Bühne, Logistik, Gagen etc. - fast ein Insolvenzverfahren brachte. Auch am Film "Woodstock" verdiente vor allem der Verleih Warner Brothers. Erst 1980 war der Schuldenberg abgetragen.

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