Melkroboter und Kuh

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High-Tech am Feld

Führt Precision Farming wirklich zu einer ökologischeren Landwirtschaft?

Mähdrescher steuern autonom über die Felder, die Kühe melkt der Roboter. Im Boden stecken Sensoren, die melden, wann Wasser und Dünger benötigt wird. Von oben meldet die Drohne, wo die Hagelschäden besonders schlimm sind. So sieht die Landwirtschaft schon jetzt aus, zumindest in sehr fortschrittlichen Betrieben. Aber geht es nach Biologen, Agronomen, Ingenieuren und vielen Bauern lässt sich auf Äckern und in Ställen technologisch noch um einiges nachrüsten, um die Landwirtschaft nicht nur effektiver, sondern auch ressourcenschonender zu gestalten. Die Landwirte fassen diesen nächsten Technologieschritt unter dem Schlagwort precision farming, Präzisionslandwirtschaft, zusammen.

An der niederländischen Universität Wageningen beispielsweise tüfteln Forscher an Ernterobotern und züchten genügsame Superpflanzen, die in High-Tech-Farmen beste Erträge liefern. In einem Salzburger Betrieb schicken Kühe SMS an die Bauern, wenn sie zu kalben beginnen.

"Matrix" beschäftigt sich mit den Hoffnungen und Problemen der digital gesteuerten Landwirtschaft.

Redaktion: Franz Zeller
Moderation: Wolfgang Ritschl

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