Pionier der Bewohner-Beteiligung, Prestigeprojekt mit Schwächen, Filmkolumne

1. Die Siedlungen des Eilfried Huth
2. Nagib-Mahfouz-Museum in Kairo
3. "Haus des Geldes" oder Die dunkle Seite von Netflix

Beiträge

  • Die Siedlungen des Eilfried Huth

    Wie wollen wir eigentlich wohnen? Wie viele Zimmer soll eine Wohnung oder ein Haus haben, wie groß sollen diese sein und wie zueinander angeordnet? Oft gibt es bei Neubauten für die zukünftigen Benutzer wenig Möglichkeiten, über solche Fragen mitzuentscheiden. Dabei sind Menschen, die bei der Planung ihrer Wohnung mitreden können, nachweislich zufriedener mit dieser. Partizipation ist das Schlüsselwort - und in der Architektur wird das immer wichtiger. Ein Pionier des Planens mit Bewohner-Beteiligung ist der steirische Architekt Eilfried Huth. In den 1970- er Jahren hat er in Deutschlandsberg und in Graz-Puntigam Siedlungen errichtet, die unter Mitbestimmung ihrer Bewohnerinnen gestaltet wurden. Mit diesen Siedlungen beschäftigt sich eine Ausstellung im Forum Stadtpark: "Mein Traumhaus sind Luftschlösser" heißt diese Ausstellung der Fotografin Julia Gaisbacher. Die 1983 geborene Künstlerin präsentiert einen dokumentarischen Film über die modellhafte Siedlung in Puntigam, sowie eine Fotoserie und ein Materialarchiv. - Gestaltung: Anna Soucek

  • Neues Nagib-Mahfouz-Museum in Kairo

    Vor 13 Jahren starb der ägyptische Literaturnobelpreisträger Nagib Mahfouz. Fast genau so lange wurde in Kairo an einem Museum zum Andenken an den Schriftsteller gearbeitet. Vor kurzem wurde es eröffnet - doch es gibt Kritik: Die Konzeption sei den Falschen anvertraut worden, heißt es. - Gestaltung: Anne Allmeling

  • Filmkolumne: Die dunkle Seite von Netflix

    In unserer Filmkolumne geht es diesmal um Netflix. Zugegeben nicht zum ersten Mal. Der Streamingdienst ist längst ein Gigant im globalen Showbusiness. Netflix hat Glamour. Netflix hat Charme. Netflix fördert namhafte Filmmacher, eröffnet neue Genres mit ungeahnten Möglichkeiten und Netflix gewinnt jetzt auch Oscars. Die Drehbuchautoren und Filmproduzenten schwärmen von einer goldenen Ära. Doch wo eine Kraft wirkt, wirkt auch eine andere, findet unser Kolumnist. Er sieht unter der rot-schwarz schimmernden Oberfläche von Netflix eine dunklere Schattierung. Netflix werde zum "Apple des Streaming", meint er nach den ersten Folgen der neuen Staffel der Erfolgsserie "Haus des Geldes". - Gestaltung: David Baldinger

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