Saviano-Verfilmung, Kunstsymposion Cselley Mühle, Ausstellung auf Samos

1. Regisseur Claudio Giovannesi im Gespräch
2. Cselley Mühle: eu-art-network
3. Apokalypse aus der Liegestuhlperspektive

Beiträge

  • "Paranza"-Regisseur Giovannesi im Gespräch

    Das Viertel Sanitá in Neapel gilt als ein traditionelles und immer noch ursprüngliches Viertel der Stadt am Vesuv, doch zugleich ist es auch ein soziales Problemviertel mit hoher Kriminalitätsrate und Arbeitslosigkeit, eine Hochburg der Camorra. Genau in die Fänge dieser Mafia-Spielart begeben sich der 15-jährige Nicola und seine gleichaltrigen Freunde im Film "Paranza-Der Clan der Kinder". Grundlage für den Film ist der Roman "La Paranza dei Bambini" des italienischen Mafia-Bestsellerautors Roberto Saviano, der gemeinsam mit Regisseur Claudio Giovannesi auch das Drehbuch entwickelt hat. Ab Freitag ist "Paranza - Der Clan der Kinder" in den österreichischen Kinos zu sehen.

  • Cselley Mühle: eu-art-network

    Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, dem Verhältnis zwischen Selbstbild und Fremdbild ist Thema eines Kunstsymposiums, das zur Zeit im Aktionszentrum "Cselley Mühle" in der nordburgenländischen Gemeinde Oslip stattfindet. 22 Kunstschaffende aus neun Ländern beschäftigen sich eine Woche lang in den Sparten Malerei, Photographie, Skulptur und Literatur mit dem Motto "Ich bin nicht, was ich bin ... oder der Mensch als Opfer seiner Identität". Die Arbeiten, die beim Symposium "eu-art-network" entstehen, werden am Freitag um 19 Uhr ebendort präsentiert.

  • Apokalypse aus der Liegestuhlperspektive

    Jeden Sommer findet auf der griechischen Insel Samos eine Kunstausstellung statt, die durchaus politisch ist und weit über die Insel hinausreich. Letztes Jahr ging es um das Thema der Melancholie. In diesem Jahr geht es um das Mittelmeer - nicht nur um Overtourism und die 32 Millionen Besucher, die jedes Jahr nach Griechenland kommen - sondern auch um knallharte Probleme der Ökologie, der Wirtschaft und soziale Verwerfungen, die auch dadurch entstehen, dass die EU äußerst unvorteilhaft eingreift und beispielsweise die traditionellen griechischen Fischerboote verboten hat. Jetzt fischen große Trawler und zerstören Korallen, die es in Griechenland tatsächlich gibt.

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