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Mittwochsrunde zum Zweiten Weltkrieg

Historikerdiskussion 80 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges
Diskussionsleitung: Elisa Vass

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen der Zweite Weltkrieg. 60 Millionen Menschen haben in den folgenden sechs Jahren durch den Krieg ihr Leben verloren, derzeit wird allerorten daran erinnert.
Die Nationen erinnern sich bis heute unterschiedlich an den Zweiten Weltkrieg. In Polen ist er im kollektiven Bewusstsein anders abgespeichert als in Russland, in den USA, in Deutschland oder Österreich. Welche Bedeutung hat der Weltkrieg also für die einzelnen Staaten? Und welche seiner Aspekte beforschen junge Historiker und Historikerinnen; wo haben sie einen anderen Blick auf die Geschichte zwischen 1939 und 1945 als ältere Generationen?

Darüber diskutiert eine Historikerrunde:

Stefan Benedik, Haus der Geschichte, Wien
Wlodzimierz Borodziej, Universität Warschau, Österreichische Akademie der Wissenschaften
Regina Fritz, Universität Wien, Universität Bern
Stefan Karner, Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung

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