Mahatma Gandhi

AP

Die Methode des gewaltlosen Widerstands

Anlässlich des 150. Geburtstags (2. Oktober 1869) von Mahatma Gandhi. Mit Gita Dharampal-Frick, Institut für Neuere Geschichte Südasiens, Universität Heidelberg.
Gestaltung: Martin Adel

Der indische Pazifist war der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Mit dem von ihm entwickelten Konzept des gewaltfreien Widerstands wurde das Ende der britischen Kolonialherrschaft herbeigeführt. Den Ehrentitel Mahatma, "große Seele", erwirbt Mohandas Karamchand Gandhi erst im Laufe seines Lebens. Sein Gerechtigkeitssinn erwacht, als er als junger Mann eine Zeitlang in Südafrika lebt. Die dort lebenden Inder werden wegen ihrer dunklen Haut als Menschen zweiter Klasse behandelt. 1915 kehrt er nach Indien zurück und beginnt für die Unabhängigkeit seines Landes zu kämpfen. Sein Kampf setzt allerdings auf friedliche Mittel, Gandhi ist überzeugter Pazifist. 1947 wird Indien unabhängig. Doch das riesige Gebiet spaltet sich in das größtenteils hinduistisch geprägte Indien und in das muslimische Pakistan. Gandhi, der sich für ein friedliches Zusammenleben der Religionen einsetzt, zieht sich den Hass von religiösen Eiferern zu: Am 30. Jänner 1948 wird er von einem Fanatiker erschossen.

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