Der Inirida fluss

AFP/LUIS ROBAYO

Unterwegs am Amazonas

"Amazonien - Bedrohtes Leben am wasserreichsten Fluss der Welt". Brigitte Krautgartner hat im Vorfeld der Amazonien-Synode das Amazonasgebiet in Kolumbien, Peru und Brasilien besucht.

Von A wie Abholzung bis Z wie Zwangsprostitution - die Probleme im Amazonasgebiet sind vielfältig und auf komplexe Weise miteinander verwoben. In Peru etwa führt die Erdölförderung zu massiven Verschmutzungen des Flusses, in Kolumbien beklagt man Überfischung und Austrocknungserscheinungen. Mit anderen Worten: Ein sensibles und jahrtausendelang intaktes Ökosystem droht durch den Einfluss des Menschen zu kippen. Die Lebenswelten der indigenen Bevölkerung, die den Regenwald seit zahllosen Generationen auf nachhaltige Art und Weise bewirtschaftet, geraten in Bedrohung bzw. werden zerstört. Zentrale Unterstützung beim Eintreten für Ihre Interessen erfahren sie durch die römisch-katholische Kirche.

Ganz in diesem Sinne findet von 6. bis 27. Oktober 2019 im Vatikan die Amazonien-Synode statt. Sie behandelt ökologische und gesellschaftliche Probleme dieses Raumes - ebenso wie kirchliche Herausforderungen darüber hinaus.

Brigitte Krautgartner hat im Vorfeld der Synode das Amazonasgebiet in Kolumbien, Peru und Brasilien besucht.

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Lebenskunst: Von den Indigenas lernen - Begegnungen in Amazonien
Logos: Im Reich des rosa Delphins. Spiritualität und Gesellschaft im Amazonasgebiet

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