Vom Opernschiff zum Schlossgespenst: Der deutsche Komponist Marius Felix Lange

Komponist Marius Felix Lange zu Gast bei Sebastian Fleischer

An der Wiener Volksoper hat diese Woche ein berühmtes Gespenst Einzug gehalten: "Das Gespenst von Canterville", eine Oper für die ganze Familie nach der Erzählung von Oscar Wilde hat hier am 18. Oktober ihre Österreichische Erstaufführung erlebt. 2013 wurde die Oper in Zürich uraufgeführt, geschrieben hat sie der gebürtige Berliner Marius Felix Lange, einer der zur Zeit erfolgreichsten Kinderopern-Komponisten - auch wenn er selbst den Begriff "Familienoper" vorzieht, denn auch die Eltern will er mit seinen Arbeiten ins Staunen versetzen. Zunächst im Bereich der Filmmusik aktiv, erhielt Lange 2005 für seinen Opernerstling "Das Opernschiff oder Am Südpol, denkt man, ist es heiß" den Ersten Preis beim 1. Internationalen Kompositionswettbewerb in Köln. "Schneewittchen", "Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte" oder "Die Schneekönigin" sind weitere erfolgreiche und vielgespielte Werke. Bei den diesjährigen Festspielen gelangte "Der Gesang der Zauberinsel" zur Uraufführung. Ein Gespräch über den Weg vom Film- zum Opernkomponisten, Geschichten, die Musik im Kopf zum Klingen bringen, und schwierige Librettisten.

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