Eine Riesenschildkröte schwimmt im Wasser bei Galapagos

AFP/PABLO COZZAGLIO

Labor der Evolution (2)

Die Riesenschildkröten auf Galapagos
Von Birgit Dalheimer

Einst ist Charles Darwin bei seinem fünf-wöchigen Aufenthalt auf den Galapagos-Inseln auf ihnen geritten. Gut eineinhalb Jahrhunderte später waren viele der Riesenschildkrötenarten vom Aussterben bedroht. Nicht nur der später berühmt gewordene Evolutionsforscher, auch die Passagiere der allermeisten anderen vorbeifahrenden Boote ernährten sich von dem angeblich sehr schmackhaften Fleisch der Riesenschildkröten. Im Jahr 1978 wurde das gesamte Archipel zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Seither werden vermehrt Anstrengungen unternommen, die einmaligen Tierarten zu retten. Auf der westlichsten der von Menschen bewohnten Galápagos-Inseln, der Insel Isabela, gibt es eine Schildkröten-Zuchtstation, die sich der verschiedenen Arten der Land-Riesenschildkröten annimmt. Und an den Stränden der Insel versucht man, die Nistplätze der ebenfalls gigantischen Meeresschildkröten zu schützen.

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