Pflanzenhorrorfilm, Rosa Objekte mit Bäuchen und Falten, Klassik im Hot News-Format

1. Neu im Kino: Jessica Hausners "Little Joe"
2. Anne Schneider bekommt Dagmar-Chobot-Skulpturenpreis
3. Der Konzertzyklus "Prime Time"

Beiträge

  • Jessica Hausner über "Little Joe"

    Die 47-jährige Wiener Filmemacherin Jessica Hausner hinterfragt in ihrem Film "Little Joe" das Geschäft mit dem Glück zwischen Genlabor, Kinderzimmer und subtilem Horror. Hauptdarstellerin Emily Beecham ist in Cannes, wo der Film heuer im offiziellen Wettbewerb seine Weltpremiere hatte, mit dem Schauspielpreis ausgezeichnet worden. Vergangene Woche hatte "Little Joe" bei der Viennale Österreichpremiere und läuft diese Woche regulär in Österreich an.

  • Anne Schneider bekommt Dagmar-Chobot-Skulpturenpreis

    Vor drei Jahren hat die Wiener Galeristin Dagmar Chobot einen Skulpturenpreis gestiftet, der jährlich vergeben wird und mit 10.000 Euro dotiert ist. Bisher wurden Angelika Loderer, Sofie Thorsen und Roman Pfeffer mit dem Preis bedacht, für dieses Jahr wurde die Bildhauerin Anne Schneider ausgezeichnet, und zwar vergangenen Donnerstag. Wachs, Beton, Jute oder Metall sind die bevorzugten Materialien der 54-jährigen Oberösterreicherin. "Formale Präzision, Materialgespür, Abstrahierung und Haptik - all das findet sich im Werk von Anne Schneider", so Dagmar Chobot in der Preisbegründung.

  • Der Konzertzyklus "Prime Time"

    Interaktion zwischen Musikern und Publikum: Die ist im klassischen Konzertbetrieb nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Das Wiener Kammerorchester unter seinem ersten Gastdirigenten Joji Hattori bietet seit der vergangenen Saison einen Zyklus mit Konzerten an, in denen Musikwerke nicht nur aufgeführt werden, sondern auch Gesprächsthema sind. "Prime Time" nennt sich dieses Format, denn es soll ein wenig an eine Magazinsendung im Fernsehen erinnern. Schauplatz ist der Berio-Saal im Wiener Konzerthaus. Heute Abend, im ersten "Prime Time"-Konzert der Saison, ist die Soparinistin Mirella Hagen zu Gast.

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