Eine Illustration eines Menschen in Anzug ohne Kopf

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Hohelied auf die Scham

"T. Singer" von Dag Solstad. Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Es liest Markus Hering. Gestaltung: Nicole Dietrich

Der farblose Bibliothekar T. Singer - sein Vorname bleibt unbekannt - wird von Schamgefühlen geplagt und will eigentlich inkognito durchs Leben gehen. Er ist ein in seinen Alltagsroutinen und seiner Anspruchslosigkeit gefangener Langeweiler, ein Antiheld im social media Zeitalter, in dem Selbstdarstellerinnen und Nabelschauer den Ton angeben. Als seine Frau bei einem Unfall stirbt, ist er gefordert.

Im Original liegt der Roman "T. Singer" des 1941 geborenen norwegischen Autors Dag Solstad schon seit zwanzig Jahren vor, nun ist er von Ina Kronenberger erstmals ins Deutsche übertragen worden.

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Dag Solstad, "T. Singer". Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Dörlemann, 2019

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