Eine arbeitslose Griechin steht vor einem Zaun nah zu Athen

AFP/ANGELOS TZORTZINIS

Die Heimkehrer - Zurück ins krisengeschüttelte Griechenland

Unser Reporter war im Rahmen des vom Bundeskanzleramt finanzierten Programms "Eurotours 2019" in Griechenland.
Gestaltung: Benjamin Breitegger

Griechenland wurde in den vergangenen Jahren oft in einem Atemzug mit dem Wort "Krise" genannt. Bis 2018, insgesamt acht Jahre lang, war das südeuropäische Land unter dem sogenannten Euro-Rettungsschirm. Der Staatsbankrott wurde zwar verhindert, doch Athen musste schmerzhafte Sparmaßnahmen umsetzen.
Die Auswirkungen: Viele Griech/innen sind verarmt, die Löhne und Pensionen niedrig. Mit 17 Prozent ist die Arbeitslosenquote die höchste in der Europäischen Union. Wegen Perspektivlosigkeit haben im vergangenen Jahrzehnt hunderttausende Griechen ihr Heimatland verlassen.
Doch es kehren auch junge Hochqualifizierte wie Ingenieure oder Chemikerinnen zurück. Emotionale Gründe spielen dabei eine Rolle, aber auch ein wieder zunehmender Optimismus. Warum haben die Rückkehrer und Rückkehrerinnen den Schritt gewagt und wie geht es ihnen heute?

Sendereihe