Demonstration in Innsbruck

APA/BRIGITTE FORSTER

Demos, Proteste, Rebellionen: Ein globaler Trend

Diskussionsteilnehmer: Julia Hess, Lehrerin, Fridays for Future; Sieglinde Rosenberger, Politikwissenschafterin, Universität Wien; Dieter Rucht, Institut für Protest- und Bewegungsforschung, Berlin
Diskussionsleitung: Elisa Vass

Hongkong, Bolivien, Chile, Irak, Libanon, Frankreich, Katalonien, Sudan - und weltweite Klimastreiks: Eine neue Protestwelle hat, so scheint es, die ganze Welt erfasst. Es sind unterschiedliche Anliegen, die die Menschen auf die Straße treiben, gemeinsam ist ihnen eines: Es sind Proteste, die sich gegen die jeweiligen Regierungen richten - wegen Korruption, sozialer Ungleichheit oder wegen anderer Missstände - Stichwort Klimakrise. Es sind meist junge Menschen, die ihre Wut artikulieren, und die meisten dieser Bewegungen sind führerlos.Warum ist öffentlich demonstrierter Widerstand in Zeiten von Smartphones und sozialer Vereinsamung das Mittel der Wahl? Wie stehen die Erfolgsaussichten für diese Bewegungen? Und radikalisieren sich die Proteste mit der Zeit zwangsläufig, wie es etwa in Hongkong der Fall ist?

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