Umberto Eco, 2010

AP/LUCA BRUNO

Radiogeschichten

Zum 10. Todestag von Umberto Eco

"Das Foucaultsche Pendel". Von Umberto Eco. Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber.

Drei Mailänder Verlagslektoren, die beruflich ständig über okkulte Wissenschaften, Geheimbünde und kosmische Komplotte lesen müssen, stoßen auf ein äußerst rätselhaftes Dokument aus dem 14. Jahrhundert. Darin ist von alle 120 Jahre wiederkehrenden Zusammenkünften der "36 Unbekannten", der Nachfahren der mysteriösen Tempelritter, die Rede. Die drei Spötter stürzen sich in das Labyrinth der Geheimlehren. Spielerisch erdenken sie eine gigantische Verschwörung. Aber dann merken sie, dass jemand ihre Fantasien ernst nimmt. Und der schreckt offenbar auch vor Mord nicht zurück ...

Der Schriftsteller und Semiotiker Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria in der italienischen Region Piemont geboren. Sein Vater war Buchhalter. Mit der Mutter zog der junge Eco während des Zweiten Weltkriegs in ein Bergdorf. Seine schulische Erziehung erhielt er durch den Bund der Salesianer. Seine späteren Vorlieben als Zeichentheoretiker und Historiker sowie auch als Schriftsteller mit immensem Geschichtsbewusstsein und Sinn für Geheimnisse spiegeln sich bereits in seinem Namen wider: Eco steht für die lateinische Bezeichnung "ex caelis oblatus" - "Ein Geschenk des Himmels", die dem Großvater von offizieller Seite gegeben worden war. Er starb am 19. Februar 2016 in Mailand.

Service

Umberto Eco: "Das Foucaultsche Pendel", Roman, dtv
Umberto Eco, "Das Foucaultsche Pendel", ungekürzte Lesung mit Stephan Benson, Der Hörverlag (Penguin)
Umberto Eco, "Das Foucaultsche Pendel", Hörspiel, Der Hörverlag (Penguin)

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