Gustav Peichl

APA/HERBERT NEUBAUER

Gustav Peichl ist tot, "wespennest" feiert Jubiläum, "I Made a Place" von Bonnie Prince Billy

1. Nachruf auf Gustav Peichl
2. 50 Jahre "wespennest"
3. Bonnie Prince Billy stellt neues Album vor

Beiträge

  • Nachruf auf Gustav Peichl

    Gustav Peichl ist gestern nach kurzer Krankheit gestorben - im Alter von 91 Jahren in seinem Haus in Wien. Peichl war einer der prägenden österreichischen Architekten der Nachkriegszeit. Er hat 7 ORF-Landesstudios entworfen und gemeinsam mit Roland Rainer den Akademiehof am Wiener Karlsplatz gestaltet. Auch die Bundeskunsthalle in Bonn und das Karikaturrmuseum Krems. Als politischer Karikaturist "Ironimus" hat Peichl über 12.000 Zeichnungen für Zeitungen, Zeitschriften aber auch Fernseh-Sendungen wie "Die Karikatur der Woche" angefertigt.

  • 50 Jahre "wespennest"

    Im Herbst 1969 schwirrte zum ersten Mal ein Wespenschwarm durch die österreichische Literaturlandschaft und zwar auf dem Cover einer neuen Zeitschrift. Die hieß "Wespennest" und war vom jungen Schriftstellern Peter Henisch und dem späteren Kottan-Erfinder Helmut Zenker gegründet worden. Der Name war natürlich Programm, das Wespennest wollte Unruhe in die Literaturszene bringen. Diesem Motto ist man bis heute treu geblieben. Soeben ist die Jubiläumsausgabe erschienen: Zum 50. Geburtstag widmet sich die Zeitschrift dem Thema "Essay".

  • Bonnie Prince Billy stellt neues Album vor

    Der amerikanische Musiker Will Oldham genießt unter seinem Künstlernamen Bonnie Prince Billy unter Musikern und Kritikern höchsten Respekt. Johnny Cash, Mark Lanegan oder Marianne Faithfull haben seine Songs gesungen - am bekanntesten ist wohl Johnny Cashs Version von "I See A Darkness". Nach acht Jahren Pause erscheint nun mit "I Made A Place" ein neues Bonnie Prince Billy Album - eines, das sich auch, aber nicht nur, um das private Glück des Sängers dreht.

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