Andy Warhol bis Cindy Sherman. Kunst Krimi, Album "Pickedem", Doku von Christoph Schaub

1. Albertina goes Linz
2. Meisterwerke verschwunden
3. synesthetic 4
4. Architektur der Unendlichkeit

Beiträge

  • Albertina goes Linz

    Mit dem Gastspiel "Andy Warhol bis Cindy Sherman. Amerikanische Kunst aus der Albertina" im Schlossmuseum Linz geht das renommierte Wiener Kunstmuseum erstmals eine Kooperation mit einem Landesmuseum ein: im für das Kulturhauptstadtjahr 2009 errichteten Südflügel des Schlossmuseums zeigt die Albertina rund 100 Werke amerikanischer Pop-Art und anderer US-amerikanischer Künstlerinnen und Künstler, die Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder mit Pop-Art in Verbindung bringt.

  • Meisterwerke verschwunden

    Ein echter Kunst-Krimi: 342 Werke von Markus Lüpertz, Anselm Kiefer und Renate Graf sind in China verschollen. Der Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz, einer der wichtigsten deutschen Künstler der Gegenwart, ist zurzeit selbst in China, weil er sich Sorgen um seine Arbeiten macht. Seit 2016 sind die Werke aus der MAP-Sammlung an die Hamburger Kunstfirma Bell Art GmbH verliehen, die aber mittlerweile pleite ist. Die Kunstwerke wurden in mehreren chinesischen Städten präsentiert, u.a. in Peking, Shanghai und Wuhan. Jetzt sind sie verschwunden.

  • Architektur der Unendlichkeit

    Kann Architektur Fragen zum Universum aufwerfen oder gar beantworten? Was für Emotionen kann ein Gebäude hervorrufen und welche Gefühle verbinden wir mit bestimmten Orten? Der Schweizer Filmemacher Christoph Schaub widmet sich in seinem jüngsten Dokumentarfilm "Architektur der Unendlichkeit" diesen und anderen philosophischen Fragen. Neben der Architektur geht es dabei also auch um die ganz großen Themen wie Sterblichkeit und den Kosmos. In Gesprächen mit Architekten, wie Peter Zumthor oder Künstlern wie James Turrell und an ausgewählten Orten oder in besonderen Gebäuden versucht Schaub die Ausstrahlung dieser zu erklären. Am Donnerstag kommt der Regisseur zur Premiere ins Wiener Filmcasino.

  • Synesthetic 4

    Vor rund fünfzehn Jahren gründeten fünf junge Musiker die Jazzwerkstatt Wien und brachten damit neue Impulse in die österreichische Jazzszene. Zahlreiche Mitglieder des Kollektivs sind heute international erfolgreich. Aus dem Jazzwerkstatt-Umfeld ist auch die Gruppe "Synesthetic Octet" rund um den Klarinettisten und Komponisten Vincent Pongracz und den Gitarristen Peter Rom entstanden. Nach zwei vielbeachteten Alben und zahlreichen Auftritten hat sich das Ensemble mittlerweile von acht auf vier Musiker reduziert, oder besser: fokussiert. Als "Synesthetic 4" bringt die Gruppe nun ihr Debütalbum heraus: "Pickedem" lautet sein Titel, morgen Abend wird es im Berio-Saal des Wiener Konzerthauses präsentiert.

Sendereihe