Internetpionier unterrichtet Netz-Geschichte

1. Vinton Cerf zu Gast in Wien
Gestaltung: Sarah Kriesche

2. Das Ende von Ipv4
Dem Netz gehen die IP-Adressen aus

1. Er wird oft als einer der Väter des Internets bezeichnet: der US-amerikanische Informatiker Vinton Cerf. Cerf hat das Arpanet, den Vorläufer des heutigen Internets mitentwickelt und die NGO "Internet Society" gegründet, die sich um die Internetinfrastruktur kümmert. Seit fast 15 Jahren ist der Informatiker Vize-Präsident von Google. Vergangene Woche war Vinton Cerf zu Gast in Wien, gemeinsam mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat er die HTL Spengergasse besucht und für 20 Schülerinnen und Schüler ein bisschen Internet-Geschichte unterrichtet. Sarah Kriesche hat sich für Digital.Leben in die letzte Reihe gesetzt.

2. Uns sind die Netzwerk-Adressen ausgegangen, hat gestern die europäische IP-Adressverwaltung RIPE mitgeteilt, die letzte verfügbare IP-Adresse des aktuellen Standards IP Version 4 wurde vergeben. Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, braucht für den Datenaustausch eine IP-Adresse. Am Anfang erschienen vier Milliarden IP-Adressen ausreichend, mittlerweile sind aber nicht nur Smartphones und Computer, sondern mit dem Internet der Dinge alle möglichen Geräte mit dem Netz verbunden. Die IP Version 6 soll das Problem lösen und viel mehr Adressen einrichten. Die Umstellung von IPv4 auf IPv6 passiert zu schleppend, macht die europäische Adressverwaltung Druck, es gibt noch viel zu tun.

Moderation und Redaktion: Julia Gindl

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