Telefonzellen

DPA/LNW/ROLAND WEIHRAUCH

Das schleichende Ende des Telefonierens

Was die Stimme im Hörer vermittelt
Über das Telefonieren und wie sich unsere Kommunikationsgewohnheiten verändert haben

Einer Erhebung der A1 Telekom Austria aus dem Sommer 2019 zufolge nutzen 72 % der unter 24-jährigen das Handy für den schriftlichen Verkehr. Das Telefonieren scheint für sie nicht mehr en vogue zu sein. Soziologen stellen dieses Verhalten im Zusammenhang mit einem Wertewandel, der der sogenannten Generation Z ein großes Sicherheitsbedürfnis unterstellt. Das Chatten ermöglicht Kontrolle, das Telefonat erfordert Spontanität, macht unsicher. Im Zentrum steht das Smartphone mit seinen vielfachen digitalen Kommunikationsformen.

Welche Meinung haben Sie? Rufen Sie uns nach der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 an oder schreiben Sie an moment@orf.at. Wie hat sich unser Kommunikationsverhalten verändert? Dient das Smartphone als Brücke zur analogen Kommunikation oder ist es doch Gesprächsblockade? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Generationen in ihren Kommunikationsgewohnheiten? Haben die "Alten" Verständnis für das Kommunikationsverhalten der "Jungen"? Welche Vor- und Nachteile hat das mündliche Gespräch und welche der Text.

Gestaltung: Noel Kriznik

Service

Autorin: Sherry Turkle
Titel: Reclaiming Conversation: The Power of Talk in a Digital Age
Verlag: Penguin Press, New York
Jahr: 2015

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