Mikroplastik, Schlangensterne, Programm

Quallen gegen Mikroplastik +++ Schlangensterne sehen ohne Augen +++ Das Wissenschaftsprogramm der neuen Regierung

Quallen gegen Mikroplastik

Plastik verschmutzt die Umwelt - ganz besonders dann, wenn es in winzig kleine Teilchen zerfällt und über das Abwasser in die Umwelt gelangt. Israelische Forscher lassen nun mit einem neuen Ansatz gegen Mikroplastik aufhorchen und schlagen dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie verwenden den Schleim von lästigen Meeresquallen zur Entwicklung von Mikroplastik-Bio-Filtern.

Gestaltung: Tim Cupal
Mit: Dor Edelist, Meeresbiologe an der Universität Haifa


Schlangensterne sehen ohne Augen

Schlangensterne der Art Ophiocoma wendtii schimmern am Tag rötlich, in der Nacht hingegen beige. Und das bestimmt laut aktueller Studie, wie gut die wirbellosen Meeresbewohner ohne Augen sehen können: Rote Haut bedeutet gute Sicht, weil das Licht durch die Sinneszellen speziell gefiltert wird. Beige Haut in der Nacht hingegen bedeutet schlechte Sicht. Ein Bild eines rötlichen Schlangensterns zeigt science.ORF.at.


Das Wissenschaftsprogramm der neuen Regierung

Seit wenigen Stunden ist das Programm der neuen Regierung aus ÖVP und Grünen bekannt. Elf von 326 Seiten sind den Themen Wissenschaft und Forschung gewidmet, geplant ist mehr Geld für die Universitäten und eine Exzellenzinitiative, von der herausragende Projekte und Forscher profitieren sollen. Neu entstehen soll ein Datenzentrum, über das die Wissenschaft Statistik-Rohdaten bekommt, und ein Zentrum für Klimaforschung und Daseinsvorsorge.


Redaktion: Elke Ziegler

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