Figuren mit Vergangenheit

Zur Geschichte der Gipsabgüsse

Der Kopf von Michelangelos David, übergroß und scheinbar achtlos auf die Seite gekippt. Daneben ein kleines mittelalterliches Heiligen-Relief. Ein paar Schritte weiter eine Gruppe barocker Herrscherbüsten. In der Sammlung von Gipsabgüssen der Wiener Akademie der bildenden Künste lassen sich die Epochen von der Antike bis zum späten 19. Jahrhundert gleichsam im Schnelldurchlauf erforschen. Die Historikerin Danica Beyll und der Fotograf Christoph Lingg erzählen in ihrem Text-Bild-Band "Materia Secunda" (Edition Aufbruch) die Geschichte der Institution. Zusätzlich haben die beiden zahlreiche weitere Abguss-Sammlungen in ganz Europa besucht und dokumentiert. Ihr Buch liegt in einer limitierten Auflage von 300 Stück vor. Den vorderen Umschlagdeckel ziert eine handgefertigte Vitrine, in der sich der kleine Gipsabguss eines lorbeerbekränzten Kopfes befindet. Gestaltung: Markus Moser

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Materia Secunda

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