Besser "einfrieren" als frieren

Kältestarre. Von schwebenden Fischen und vereisten Zitronenfaltern

Rudi ist zornig. Kater hat behauptet, dass es Tiere gibt, die im Winter einfach einfrieren und im Frühling - wenn es wärmer wird - wieder auftauen. Der Radiohund glaubt seinem Freund kein Wort. So etwas gibt es doch nur in Zeichentrickfilmen, denkt er. Rudi wobbelt zum Biologen Harald Gross. Er arbeitet für die Wiener Umweltschutzabteilung, die MA 22. Harald weiß bestimmt, ob ihn der Kater anschwindelt.


Harald Gross, Wiener Umweltschutzabteilung: "Es gibt Tiere, die sind wechselwarm. Das heißt sie können nicht - wie wir Menschen - selbst Wärme produzieren, sondern sie sind auf die Außentemperatur angewiesen. Wenn es kalt wird, dann können sie sich nicht mehr gut bewegen und müssen sich Verstecke suchen, wo es nicht so kalt wird. Sie überleben den Winter in einer sogenannten Kältestarre. Es gibt aber auch andere Tierarten wie zum Beispiel den Zitronenfalter. Der setzt sich ganz frei auf ein Blatt. Da gibt es sogar Bilder, wo er ein bisschen vereist ist und im nächsten Frühjahr kommt er wieder."

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