Maki-Rollen

AP/MATTHEW MEAD

Algen und Seetang in der Küche

Nori, Wakame, Kombu und Co
Knackiges Grünzeug aus dem Meer

Algen und Seetang werden meist mit asiatischen Küchen assoziiert: Dunkle, gepresste Noriblätter um Maki-Rollen, klassische japanische Suppenbrühe, Dashi auf Kombu-Basis oder grüner Wakame-Tang in der koreanischen Geburtstagssuppe Miyeok Guk. Doch auch an europäischen Atlantikküsten in Wales, Irland oder Spanien haben Algen eine lange Tradition als Küchenzutat.

In Österreich sind Algen und Seetang wegen der großen Entfernung zum Atlantik vor allem getrocknet, eingesalzen oder tiefgekühlt erhältlich. Die Sortenvielfalt reicht von grünem Meeressalat, der tatsächlich ein bisschen wie Kopfsalat aussieht, über Spaghetti-ähnlichen Riementang bis zu Knorpeltang, der auch als Irisch Moos bekannt ist. Algenderivate wie das Geliermittel Agar Agar sind sowohl als vegane Alternative zu tierischen Produkten als auch in der Molekularküche beliebt.

Gestaltung: Jana Wiese


Kostnotizen: Der Stuttgarter Koch Vincent Klink über sein Buch "Ein Bauch lustwandelt durch Wien"

Gestaltung: Alexander Bachl

Service

"Algen und Küstengemüse. Das Kochbuch" von Otto Koch (Matthaes Verlag)

Vincent Klink
"Ein Bauch lustwandelt durch Wien"
Ullstein Verlag


Kostenfreie Podcasts:
Moment-Kulinarium - XML
Moment - Kulinarium - iTunes

Sendereihe