Journale

Ö1 Abendjournal

Beiträge

  • Eurofighter: Tanner erwägt Zivilklage

    Verteidigungsministerin Klaudia Tanner verschärft also weiter den Ton und der Adressat, der Rüstungskonzern Airbus, zeigt ihr die kalte Schulter. Ein in Aussicht gestelltes Gespräch ließen die Deutschen platzen, Tanner ihrerseits drohte mit einer weiteren Klage. Wohin das alles führen soll, ist offen.

  • Neue Lohnverhandlung für Sozialwirtschaft

    Am frühen Nachmittag hat die nächste Runde bei den KV-Verhandlungen in der privaten Sozialwirtschaft begonnen. Dabei geht es um 125.000 Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Behinderten- und Kinderbetreuer. Die Positionen liegen weit auseinander. Daher ist völlig offen, ob es heute zu einer Einigung kommt, auch wenn die Arbeitgeber ein etwas verbessertes Angebot vorlegen wollen.

  • Syrische Armee drängt Rebellen zurück

    Im syrischen Bürgerkrieg erzielt die Armee weitere Erfolge in der letzten Rebellenhochburg im Nordwesten des Landes. Rund um Aleppo und in der benachbarten Provinz Idlib hat sie zahlreiche Städte und Dörfer zurückerobert. Die Regierung von Machthaber Bashar al Assad kündigt jetzt sogar an, den Flughafen in Aleppo wieder in Betrieb zu nehmen, wo seit 2012 keine zivilen Flugzeuge mehr gestartet oder gelandet sind.

  • EU einigt sich auf neue Marinemission

    Die Außenminister der EU haben sich heute in Brüssel auf einen Kopromiss zu einem militärischen EU-Einsatz vor Libyen geeinigt. Es kann nun auch wieder eine Marine-mission in der Nähe Libyens geben, sie wird aber anders definiert. Österreich hatte zuvor Bedenken, eine neue Mission könnte Bootsmigranten anziehen.

  • Coronavirus: Chinas Volkskongress verschoben
  • Deutschland: Rechtsextreme Zelle ausgehoben

    In Deutschland sind die Behörden einer rechtsextremen Terrorzelle auf der Spur, die Anschläge geplant haben soll, um Chaos auszulösen und einen Umsturz zu versuchen. Über 12 mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer ist Untersuchungshaft verhängt worden. Jetzt werden immer mehr Details bekannt.

  • Erleichterungen für Pestizide: Aufklärung gefordert

    Die EU hat an sich strenge Vorschriften bei Pestiziden - auch für Produkte, die nach Europa importiert werden. Einem Bericht einer Nichtregierungsorganisation in Brüssel zufolge, versuchen Lobbies für Chemiekonzerne etwa in den USA Druck auf Europa zu machen, diese Vorschriften aufzuweichen. Österreich soll unter der früheren Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein von der FPÖ das Vorhaben unterstützt haben. Ihr Nachfolger Rudolf Anschober will Aufklärung.

  • Cyber-Attacke: Neos für Nationalen Sicherheitsrat

    Die Neos werden den Nationalen Sicherheitsrat einberufen. Anlass ist der Hackerangriff auf das Außenministerium. Es gehe darum, einen nationalen Schulterschluss zustandezubringen, um besser auf solche Angriffe vorbereitet zu sein, so die Begründung. Laut Ansicht der Neos wäre da noch einiges zu tun.

  • Start für Mathematikmatura-Hotline

    Um all die Anfragen zur Mathematik-Matura koordiniert aufzuarbeiten, hat das Bildungsministerium eine Hotline eingerichtet. Diese Hotline soll die dringendsten Fragen klären, ob es die Durchfallsrate senken wird, bleibt abzuwarten. Die Hotline hat heute ihre Arbeit aufgenommen.

  • Haft statt Geldstrafe: Fälle nehmen zu

    4.447 Menschen sind im Vorjahr wegen Verwaltungsstrafen im Gefängnis gesessen, die Hälfte von ihnen wegen Falschparkens. Auch wenn man die Strafe fürs Schwarz fahren nicht bezahlen kann, muss man in Haft. Bewährungshelfer sehen das kritisch: Besser wären soziale Stunden, soll heißen, man geht nicht in Haft, sondern leistet gemeinnützige Arbeit.

  • Video nach tödlichem U6-Unfall ohne Konsequenzen

    Nach dem tragischen Unfalltod einer 31-jährigen Frau am Wochenende bei der U6-Station "Am Schöpfwerk" sorgt nun ein Gaffer für Aufregung. Der Mann hat den Leichnam der Frau nur wenige Sekunden nach dem Unfall gefilmt, auf Sozialen Medien geteilt und an Zeitungen versendet. Die Wiener Linien wollen nun doch nicht rechtlich gegen den Mann vorgehen.

  • ORF-Mediencampus: Grundsteinlegung

    Auf dem Gelände des ORF-Zentrums in Wien ist heute der Grundstein für den neuen Medien-Campus gelegt worden. Dorthin werden 2022 nach FM4 auch die Radiosender Ö1 und Ö3 übersiedeln, die Information von Radio, Fernsehen und Online soll in einem multimedialen Newsroom auf dem Küniglberg zusammen gezogen werden. Wie ORF-Chef Alexander Wrabetz betonte, ist das Projekt von der Zeit und den Kosten her voll im Plan.

  • Schwere Unwetter in Großbritannien

    Sturm Dennis wütet weiterhin über Großbritannien. Mindestens ein, wenn nicht zwei Menschen sind schon zu Tode gekommen, dazu noch viele Verletzte. Ganze Landstriche sind überschwemmt, besonders betroffen ist die Region im Süden von Wales.

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