Magnetresonanz-Aufnahme eins Gehirns

DPA/JAN-PETER

Krank durch Kontraste

Wie gefährlich ist Gadolinium in der Magnetresonanz-Tomografie?
Von Peter Jaeggi

Sie ist ein Wunder der Medizintechnik: Auf den Schichtaufnahmen der Magnetresonanz-Tomografie sind selbst winzigste Details erkennbar. Die Methode gilt eigentlich als unschädlich, da der Körper außer vergleichsweise energiearmen Radiowellen sowie Magnetfeldern keine Strahlung abbekommt. Wäre da nicht das Kontrastmittel Gadolinium, das den Patient/innen bei einer MRT-Untersuchung oft gespritzt werden muss.

Das Element mit der Ordnungszahl 64 ist ein Lanthanoid, ein Metall in der Gruppe der Seltenen Erden. Als solches lagert es sich im Gehirn und in den Knochen ab. Mit möglicherweise gesundheitlichen Folgen, wie Lähmungen und chronischen Schmerzen. Darüber klagen in Deutschland hunderte von MRT-Patient/innen. Das kann kein Zufall sein, meinen einige Mediziner/innen und Expert/innen, auch wenn über die Zusammenhänge und Details noch debattiert wird.

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