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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • Maskenpflicht im Supermarkt: Offene Fragen

    Ab morgen sollen alle Einkäufer, auch Kinder, Schutzmasken in Geschäften tragen. Das hat die Bundesregierung gestern angekündigt. Eine rechtliche Verordnung soll dazu folgen. Die Wirtschaftskammer hat die Maßnahme stark kritisiert. Niemand wisse woher die Masken kommen sollen und sie seien nur über die Medien davon informiert worden. Auch den Handelsketten ist bei der Umsetzung noch einiges unklar.

  • Schulen bis Sommer geschlossen?

    Von der Rücknahme der Schutzmaßnahmen ist man noch weit entfernt, das hat die Regierung gestern deutlich gemacht. Und wenn es einmal so weit sein sollte, dann dürfen zunächst die Geschäfte wieder öffnen. Schulen und Universitäten sind später an der Reihe. Das heißt, der Unterricht wird noch länger nicht an den Schulen, sondern zuhause stattfinden müssen. Die Elternverbände wollen jetzt Klarheit und nicht alle finden den Schulstillstand nötig.

  • Wiens Bildungsdirektor: "Brauchen zeitliche Perspektive"

    Die Schulen bleiben auch nach Ostern geschlossen, das ist fix. Ob sie auch bis zum Sommer zu bleiben müssen, ist noch unabsehbar. "Es braucht Klarheit, um planen zu können", sagt Heinrich Himmer, Bildungsdirektor Wiens im Ö1-Morgenjournal. Er fordert das Bildungsministerium auf, einen zeitlichen Rahmen zu nennen. Ob die Schule bis in die Sommerferien dauern könnte, darüber will Himmer nicht spekulieren. "Falls es die Notwendigkeit dafür gibt, wird es aber Kurse geben. Für die Osterferien haben sich Pädagoginnen freiwillig für die Betreuung gemeldet", sagt Heinrich Himmer.

  • Stichproben-Tests sollen Dunkelziffer zeigen

    In Österreich laufen diese Woche mehrere Dunkelziffer-Studien über die Verbreitung des Coronavirus an. Ziel ist es, festzustellen, wie verbreitet und wie gefährlich das Virus wirklich ist. Das Rote Kreuz und das SORA-Institut testen 2.000 zufällig ausgewählte Personen, um ein repräsentatives Bild für ganz Österreich zu bekommen. Die Medizinische Universität Innsbruck will sich auf Ischgl konzentrieren - jene Tiroler Gemeinde also, die besonders früh und besonders stark vom Coronavirus betroffen war.

  • Kurzarbeit "zu langsam genehmigt"

    Seit zwei Wochen appellieren Regierung und Sozialpartner an Unternehmer, ihre Mitarbeiter nicht zu entlassen, sondern auf Kurzarbeit umzustellen. Viele Betriebe haben auch schon Anträge gestellt. Doch bis die Kurzarbeit vom AMS genehmigt wird, vergeht zu viel Zeit, meinen Unternehmer. Überbrückungskredite von Banken, um die Mitarbeiter zu entlohnen, bekommt man aber nur, wenn man eine Genehmigung hat.

  • USA verlängern Einreisestopp für Europäer

    Immer mehr Länder verschärfen ihre Maßnahmen um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. In Spanien ist in der Nacht eine weitgehende Ausgangssperre in Kraft getreten. Mexiko hat den medizinischen Nostand ausgerufen. US-Präsident Trump hat angekündigt, die Einreisesperre für Europäer zu verlängern. New York entwickelt sich immer mehr zum neuen Schwerpunkt der Pandemie.

  • My Darling Quarantine: Kurzfilmfestival im Netz

    Kunst- und Kulturschaffende machen aus der Coronavirus-Krise eine Tugend und finden neue, digitale Wege Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen abzuhalten und das Publikum zu erreichen. So auch das Team hinter "My Darling Quarantine", einem internationalen Online-Festival für Kurzfilme. Daniel Ebner, Leiter des österreichischen Kurzfilmfestivals "Vienna Shorts", ist ein Teil davon. Auf der Plattform "Talking Shorts" werden dem Publikum jede Woche sieben Kurzfilme präsentiert und es kann über den Lieblingsfilm angestimmt werden.

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