Bauern mit Schwein

APA/AFP/SERGEI SUPINSKY

Von Tschernobyl zum Biolandbau

Die Ukraine verfolgt neue Öko-Strategien
Von Brigitte Voykowitsch

Energieeffizienz und die Erhöhung des Anteils an sauberen Energiequellen sind zwei zentrale Punkte in den Plänen, die das ukrainische Ministerium für Energie und Ökologie Anfang 2020 vorstellte. Bis 2050 will die Ukraine demnach einen Anteil von 70 Prozent an sauberen Energiequellen erreichen. Dabei will man auch die Abhängigkeit von politisch heiklen Importen verringern.

Die Ukraine trägt noch schwer am sowjetischen Erbe und zählt zu den besonders ressourcen- und energieintensiven Volkswirtschaften. Der Druck zu mehr Öko-, Umwelt- und Klimabewusstsein kommt knapp 35 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl auch verstärkt von der Zivilgesellschaft, in der Landwirtschaft auch von Unternehmern.

Die Ukraine war und ist einer der wichtigsten Agrarproduzenten Europas. Zurzeit wird auf weniger als einem Prozent aller landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Ukraine Biolandwirtschaft betrieben, doch langsam sickert die Erkenntnis durch, dass gerade der Biolandbau ein lukrativer Wachstumsmarkt sein könnte.

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