Fliesenbildnis von Jesus

AP/MOISES CASTILLO

Der Jude Jesus

"Das Haus Davids nie verlassen". Norbert Reck und Marianne Grohmann werfen in der Reihe LOGOS am Ende des jüdischen Schawuot-Festes und am Vorabend von Pfingsten Schlaglichter auf den Juden Jesus

Es ist ein vielfach verbreitetes Bild: Jesus, der erste Christ - spätestens durch die Taufe am Jordan sei er dazu geworden, so meinen viele. Die Bibel zeichnet freilich ein ganz anderes Bild des Jesus von Nazareth: das eines gläubigen Juden, der die religiösen Gepflogenheiten seiner Zeit und seiner Community außerordentlich ernst nimmt. Das Bild eines Menschen, der mit den heiligen Schriften des Judentums umfassend vertraut ist - und der (auch in der Auseinandersetzung mit anderen Gläubigen) darum ringt, die Vorgaben der Hebräischen Bibel möglichst umfassend und sinnvoll in die eigene Lebenspraxis zu übersetzen.

Wer den Juden Jesus ernst nimmt, der oder die wird auch für den christlichen Glauben neue Facetten entdecken, so der Theologe und Autor Norbert Reck: Es geht um eine Aufwertung des Handelns und um ein Infrage-Stellen blinder Dogmen-Gläubigkeit.

Er und die Wiener Bibelwissenschafterin Marianne Grohmann werfen in der Reihe LOGOS am Ende des jüdischen Schawuot-Festes und am Vorabend von Pfingsten Schlaglichter auf den Juden Jesus. - Gestaltung: Brigitte Krautgartner

Service

Buch, Norbert Reck, "Der Jude Jesus und die Zukunft des Christentums", Grünewald Verlag

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